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Restmüllbehälter ist für jeden Betrieb Pflicht

Neue Gewerbeabfall-Verordnung gilt für alle: vom Versicherungsbüro bis zum Industriebetrieb, für Kindergärten und Schulen – Abfälle konsequent trennen

Die neue Gewerbeabfall-Verordnung, die im AW-Kreis für rund 4.000 Betriebe gilt, sorgt für zahlreiche Rückfragen beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB). Daher fasst der AWB die Eckpunkte der bundesweiten Regelung in einer Pressemeldung zusammen.

Wichtigste Regel: Für jeden Betrieb ist mindestens ein Restmüllbehälter Pflicht. Dies gilt für alle gewerblich genutzten Grundstücke. Dazu zählen Kleinstbetriebe wie Frisörläden oder Versicherungsbüros, Handel, Handwerk und Industrie. Die Verordnung betrifft auch Verwaltungen, Kindergärten, Schulen, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Arzt- und Anwaltspraxen sowie vergleichbare Betriebe und Einrichtungen.

Ziel der neuen, seit 1. Januar 2003 geltenden Gewerbeabfall-Verordnung ist die konsequente Trennung der Abfälle schon beim Abfallerzeuger in Restabfälle und verwertbare Abfälle. Damit gilt jetzt auch für Gewerbebetriebe, was für die Privathaushalte längst selbstverständlich ist. Die neue Verordnung schreibt den Betrieben mindestens ein Restmüllgefäß als Pflichttonne vor. Je nach Art und Größe des Betriebes liefert der AWB die entsprechenden Müllbehälter aus.

Die Verordnung greift auf alle gewerblichen Siedlungsabfälle, die nicht aus privaten Haushalten stammen. Durch die neue Regelung zur Getrennthaltung und zur Verwertung von Gewerbeabfällen soll eine hochwertige und schadlose Verwertung der Stoffe ohne Fremdmaterial erreicht werden.

Der so genannten Scheinverwertung soll ein Riegel vorgeschoben werden. Bislang konnten die Betriebe einen bestimmten Anteil Restmüll in die zur Verwertung bestimmten Tonnen werfen. Die Sortieranlagen müssen nach der neuen Bundesverordnung jedoch ihre Verwertungsquoten erhöhen. Folgende Stoffe müssen zur Verwertung geliefert und damit zuvor getrennt erfasst werden: Papier, Pappe, Kartonagen, Glas, Kunststoffe, Metalle sowie biologisch abbaubare Abfälle aus Küche und Garten.

Für die Betriebe bestehen verschiedene Möglichkeiten, den Restmüll zu entsorgen: erstens durch die wöchentliche regelmäßige Leerung der Abfalltonnen, zweitens durch die Leerung der Müllbehälter auf Abruf (mindestes einmal pro Monat) oder drittens durch die wöchentliche Leerung der Müllgroßbehälter von 1,1 bis 40 Kubikmeter Volumen.

Weitere Infos stehen im Internet unter www.kreis.aw-online.de (AWB anklicken) oder www.awb.aw-online.de. Die AWB- Abfallberatung gibt gerne weitere Auskunft: Ruf 02641/975-222.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.2003

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