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Firmen und Fachhochschule sollen verstärkt Kontakte knüpfen

AW-Wirtschaftsinfo neu erschienen – Landrat: „Gerade in schwierigen Zeiten das Rückgrat unserer Wirtschaft stärken“

Die Kontakte zwischen der Fachhochschule RheinAhrCampus Remagen und den Unternehmen im Kreis Ahrweiler will die Kreisverwaltung mit Hilfe ihrer „AW-Wirtschaftsinfo“ ausbauen. Daher steht die FH im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe dieser Publikation. Drei Betriebe stellen sich vor und nennen mögliche Betätigungsfelder für Studierende. Weitere Inhalte: der Gewerbepark am Nürburgring und der Wirtschaftsstandort Ukraine.

„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir alles daran setzen, das Rückgrat unserer Wirtschaft zu stärken“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Zugleich weist Pföhler die interessierte Öffentlichkeit darauf hin: Die 1.200 Exemplare der jüngsten AW-Wirtschaftsinfo seien in diesen Tagen an Unternehmer und öffentliche Stellen versandt worden. Wer eine einzelne Schrift anfordern oder in den Gesamtverteiler aufgenommen werden möchte, könne sich gerne bei den Wirtschaftsförderern im Kreishaus melden, bietet der Landrat an. Die Publikation erscheint zweimal im Jahr.

Die FH Remagen mit jetzt 1.327 Studierenden strebe geradewegs auf die Zielmarke 1.500 zu, heißt es in der Januar-Ausgabe der AW-Wirtschaftsinfo. Der enge Austausch mit Betrieben – etwa über Praktika, Diplomarbeiten, Forschungsaufträge oder Gutachten – zeichne die Ausbildung am RheinAhrCampus aus. Zwei Spezialgebiete der FH werden in der neuen Unternehmerschrift vorgestellt: die Studiengänge Biomathematik und Wirtschaftsmathematik.

Welche konkreten Betätigungsfelder finden solche Mathematiker in den Unternehmen? Antwort darauf geben drei Firmen aus dem Kreisgebiet, die sich in der neuen Ausgabe der AW-Wirtschaftsinfo vorstellen: Die RMR Software-Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich auf die Spezialisierung von Datenbanksystemen oder Anwendungssoftware spezialisiert. Studierende haben hier die Möglichkeit, ihre Informatikkenntnisse zu vertiefen.

Die Rhodius Qualitätsschleifmittel GmbH & Co KG in Burgbrohl exportiert ihre Produkte weltweit. Als mögliche studentische Aufgabe nennt das Unternehmen die Ermittlung optimaler Produktionslosgrößen für Schleifmittel unter Berücksichtigung der verschiedenen Fertigungstechnologien und –verfahren. Und die midcom GmbH aus Grafschaft-Eckendorf entwickelt unter anderem mittlere bis große Internet-Applikationen. Der Reiz für junge Mathematik-Experten hier: Beim Internet-Portal „erzeugermarkt.net“, einem virtuellen Großmarkt zur Direktvermaktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, sollen die optimalen Transportrouten für Speditionen berechnet werden.

Über Aufgaben und Ziele des Förderkreises der Fachhochschule wird ebenfalls berichtet. In einem Gastbeitrag stellt Addi Funk, Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Adenau, den Gewerbepark am Nürburgring vor. Dort sind voll erschlossene Grundstücke mit sofortigem Baurecht ab 10,23 Euro pro Quadratmeter erhältlich.

Über den Wirtschaftsstandort Ukraine informiert der Leiter der in Remagen-Oberwinter ansässigen Außenstelle Bonn der ukrainischen Botschaft in Deutschland, Oleksandr Berchenko. Die 49 Millionen Einwohner-Nation biete ausländischen Investoren neue Perspektiven, beispielsweise über einen neuen Bodenkodex mit Vorzügen und einer verstärkten Rechtssicherheit beim Grundstückskauf. Größter ausländischer Investor in der Ukraine sei die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung mit Gesamtinvestitionen von rund 1,5 Milliarden Euro und 55 Projekten. Ein besonderes Augenmerk gelte den Bereichen Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Finanzen, Energie, Infrastruktur und Transport.

Weitere Auskünfte zur AW-Wirtschaftsinfo: Kreisverwaltung Ahrweiler, Wirtschaftsförderung, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-291, Fax /975-553, dirk.ulrich@kreis-ahrweiler.de, www.kreis.aw-online.de.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.2003

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