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Frohsinn ja, Leichtsinn nein

Kinder und Jugendliche an Karneval schützen

Kinder und Jugendliche müssen an Karneval besonders geschützt werden. Weil Froh- und Leichtsinn in den närrischen Tagen oft eng verwandt sind, gibt die Kreisverwaltung Ahrweiler einige Hinweise zum Jugendschutz.

Eltern sollten sich informieren, an welcher Veranstaltung ihr Kind teilnimmt und welches Programm geboten wird. Sinnvoll ist es, wenn bekannte Erwachsene dabei sind. Jugendliche sollten auf dem Heimweg begleitet werden oder in Gruppen nach Hause kommen. Der Besuch von öffentlichen Veranstaltungen wie Discos ist jungen Leuten unter 16 Jahren nur erlaubt, wenn ein Erziehungsberechtigter sie begleitet.

Die Festveranstalter müssen die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes beachten. Darin sind das Rauchen und der Alkoholkonsum von Jugendlichen in der Öffentlichkeit sowie deren längstmögliche Anwesenheit geregelt. Wer etwa jungen Menschen unter 16 Jahren Zigaretten anbietet, handelt in einer falsch verstandenen Freizügigkeit. Das Rauchen für Kids unter 16 Jahren in der Öffentlichkeit ist verboten.

Mit Blick auf weinbrandhaltige Getränke spricht das Kreis-Jugendamt eine deutliche Warnung aus: Über das an Karneval ohnehin erhöhte Gefahrenpotential hinaus sei immer wieder zu beobachten, dass Jugendlichen und gelegentlich sogar Kindern Schnäpse angeboten oder deren Konsum gestattet werden. Hier sollten Erwachsene mehr Verantwortung und Sensibilität an den Tag legen, heißt es aus der Kreisverwaltung.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.01.2003

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