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Biologische Schmierstoffe werden gefördert

Pflanzenöle gelten als technisch anspruchsvoll und umweltfreundlich

Bio-Schmierstoffe für landwirtschaftliche Maschinen, Bagger, Pumpwerke, Kläranlagen und zahlreiche weitere Verwendungszwecke werden gefördert. Einzelheiten erklärt die Kreisverwaltung Ahrweiler, die auf das Markteinführungsprogramm „Biogene Treib- und Schmierstoffe“ des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft hinweist.

Jährlich werden in Deutschland 1,1 Millionen Tonnen Schmierstoffe als Motoren- und Getriebeöle, Hydraulikflüssigkeiten oder zum Schmieren von Ketten, Gelenken und Zahntrieben verwendet. Durch einsatzbedingte Verluste, Leckagen oder Unfälle werden rund 500.000 Tonnen dieser Stoffe freigesetzt. Sie belasten Böden, Luft und Wasser.

Biogene Schmierstoffe auf der Basis nachwachsender Rohstoffe gelten als Alternativen, weil sie den gleichen technischen Ansprüchen gerecht werden wie entsprechende Mineralölprodukte. Pflanzenöle etwa aus Raps- oder Sonnenblumensaat sowie auf Planzenöl basierende synthetische Ester bieten zudem Umweltvorteile. „Trotz ihrer Vorteile haben sich Bio-Schmierstoffe aber noch nicht auf breiter Basis durchgesetzt“, heißt es in der entsprechenden Broschüre des Ministeriums.

Über Fördervoraussetzungen, Fördergelder und weitere Einzelheiten informieren zwei Stellen: erstens die Pflanzenöl-Initiative, Ubierstraße 78, 53173 Bonn, Ruf 0228/9857999, Fax /96940458, E-Mail info@pflanzenoel-initiative.de, Internet www.pflanzenoel-initiative.de; zweitens die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., Hofplatz 1, 18276 Gülzow, Ruf 03843/6930-0, Fax /6930-102, E-Mail info@fnr.de, Internet www.nfr.de.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 23.01.2003

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