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Für Hunde, Katzen und Schlangen

Landrat überreichte Zuwendungen für Tierheim Remagen und Scalare in Bad Neuenahr

Zwei Tierschutz-Organisationen haben jetzt eine finanzielle Zuwendung des Kreises Ahrweiler erhalten. Das Geld, insgesamt 2.600 Euro, wird für Baumaßnahmen und Neugestaltungen verwendet, soll aber auch als „Dankeschön“ an die Tierschützer verstanden werden, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler den Empfängern der Finanzspritze.

Dabei handelte es sich um Anette Breest, die Vorsitzende des Tierschutzvereins Remagen und Umgebung e.V. und Verantwortliche für das dortige Tierheim, und um Christian Kniel, den Vorsitzenden des Aquarien- und Terrarienvereins Scalare e.V. in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Unsere Gesellschaft, die sich auf ethische Werte beruft, braucht auch Menschen, die sich für Tiere einsetzen und auf Versäumnisse gegenüber diesen Mitgeschöpfen hinweisen“, erklärte der Landrat im Gespräch mit den Tierschutz-Experten. Beide, die Mitarbeiter des Tierheims Remagen und des „Scalare“, kümmerten sich „seit Jahren vorbildlich um die Belange des Tierschutzes“, so Pföhler.

Das Tierheim Remagen gelte seit 20 Jahren als erste Anlaufstelle für die Aufnahme von Tieren im Kreis Ahrweiler, erklärte Amtstierarzt Dr. Otto Gaudlitz, der Leiter des Kreis-Veterinäramtes. Vor allem Hunde und Katzen fänden in Remagen eine vorübergehende Bleibe. Anette Breest und ihre Vereinskollegen seien sehr engagiert, den aufgenommenen Tieren möglichst schnell ein neues Zuhause zu vermitteln.

Mit dem Tierschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler suchen die Remagener Tierschützer ein geeignetes Gelände für den Neubau eines gemeinsamen Tierheims. An der Bausubstanz in
Remagen nagt der Zahn der Zeit. Die Kreis-Zuwendung ist für dort nötige Sanierungsmaßnahmen vorgesehen.

Der Scalare-Verein vermittelt der Öffentlichkeit seit 1965 Kenntnisse über die Aquarien- und Terrarienkunde, die artgerechte Tierhaltung sowie den allgemeinen Arten-, Natur- und Tierschutz. Die Ausstellung in Bad Neuenahr (Hauptstraße 80) mit Süß- und Seewasserfischen, Schlangen, Leguanen und anderen Echsen sowie sonstigen Tieren sei „sehr ansprechend, interessant, informativ und von hohem Lehrwert“, unterstrich Gaudlitz. Der Amtsarzt ergänzte: „Zudem ist der Verein für uns ein wichtiger und kompetenter Ansprechpartner in Fragen der Exotenhaltung.“ Das Geld soll für die Neugestaltung der Terrarienabteilung verwendet werden.

Bildunterzeile zum FOTO:
Obwohl das Sparschwein auch im Kreis Ahrweiler das Sagen hat, gab´s Geld für Tierschützer: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (v.r.), Anette Breest, Dr. Otto Gaudlitz und Christian Kniel.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 31.01.2003

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