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Die neue, flexible Sperrmüll-Entsorgung hat sich bewährt

Zwischenfazit des AWB: Viel Zustimmung, wenig Kritik – „Karte nicht pingelig genau ausfüllen“

Exakt 10.241 Bürgerinnen und Bürger haben im vergangenen Jahr das neue Sperrmüll-Abholsystem des Kreises Ahrweiler genutzt und den Müllwagen per Bestellkarte angefordert. Im Durchschnitt mussten die Sperrmüllbesitzer nur etwa vier Wochen auf ihren individuellen Abholtermin warten. Diese Bilanz zieht jetzt der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB).

Im Gegensatz zum alten Straßensammelsystem mit feststehenden Sammelterminen, bei dem Wartezeiten bis zu sechs Monaten möglich waren, werde das neue System von den meisten Nutzern als komfortabel und flexibel beschrieben. Es komme vor allem jenen Bürgern zugute, die über geringe Lagermöglichkeiten verfügen oder aus ihrer Wohnung ausziehen.

Als weiteren Pluspunkt des neuen individuellen Bestell- und Abholsystems per Karte aus dem Abfallratgeber führt der AWB den deutlichen Rückgang der Müllfledderer an. Es werde als angenehm empfunden, dass nicht, wie früher beim alten Sammelsystem, bereits mehrere Nächte vor den festen Sperrmüllterminen Autos und Kleinlaster durch die Straßen rollten und der Müll durchwühlt werde.

Vor allem die Städte und Gemeinden stehen hinter dem neuen System und bescheinigen dem AWB: Das Ortsbild sei jetzt wesentlich sauberer. Die Mitarbeiter der Bauhöfe müssten nur noch selten ausrücken, um zurückgebliebene Abfälle einzusammeln.

Dennoch haben sich auch einige kritische Stimmen bei der AWB-Abfallberatung gemeldet. Besonders das Ausfüllen der Anforderungskarte bereitet hin und wieder Probleme. Eine oft gestellte Frage lautet: "Muss ich die Karte pingelig genau ausfüllen?" Dazu der AWB: Beim Ausfüllen der Karte sollte der abzuholende Sperrmüll nur grob aufgeführt werden. Wenn bis zum Abholtermin noch andere Sperrmüllteile auftauchen, könne dies ohne Sorge mit an die Straße gestellt werden, so der AWB. Bis maximal drei Kubikmeter an sperrigen Haushaltsabfällen werden in jedem Fall mitgenommen.

Sperrmüllfremde Gegenstände, wie beispielsweise Fenster oder Türen, Elektrokleingeräte, Wertstoffe oder Hausmüll in Säcken oder Kartons, können nicht über die Sperrmüllabfuhr entsorgt werden und bleiben stehen. Dies sei auch beim alten System der Fall gewesen, stellt der AWB klar.

Wie ist bei diesen Stoffen zu verfahren? Fenster und Türen zählen zu Bauabfällen. Hausmüll in Säcken und Kartons sind wegen ihrer geringen Größe über die schwarze Restmülltonne zu entsorgen. Und Elektrokleingeräte werden vier Mal pro Jahr zu Hause abgeholt (das Abholen wird per Entsorgungsscheck bestellt) oder können an zahlreichen Sammelstellen, die im Abfallratgeber aufgeführt sind, abgegeben werden.

Noch Fragen? Weitere Infos stehen im Abfallratgeber 2003, der jedem Haushalt vorliegt, sowie im Internet (über die Kreisseite www.kreis.aw-online.de, dann AWB anklicken; oder über www.awb.aw-online.de). Wer seine Fragen telefonisch loswerden möchte, kann sich gerne an die AWB-Abfallberatung wenden (Ruf 02641/975-444).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.02.2003

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