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Bauaufsicht muss die Festzelte prüfen

Tipps für die heiße Phase des Karnevals – Sechs Meter Abstand

Die Bauaufsicht muss Festzelte, die größer als 75 Quadratmeter sind, vor dem Benutzen prüfen. Darauf weist die Kreisverwaltung Ahrweiler zu Beginn der heißen Phase des Karnevals hin. Angesprochen sind Veranstalter und Zelteverleiher. Eine wichtige Rolle spielt das Prüfbuch, das – wie der Kfz-Schein im Verkehrswesen – eine Checkliste mit den wesentlichen Angaben darstellt.

Bei Festzelten, in denen Karnevalsveranstaltungen stattfinden, fallen immer wieder bestimmte Mängel auf. Vor dem Aufstellen des Zeltes gilt es daher folgende Regeln des Bauordnungsrechts zu beachten:
Erstens: sechs Meter Abstand der Außenwände des Zeltes zu Grundstücksgrenzen und Gebäuden.
Zweitens: zwei Ausgänge ins Freie zur Gewährleistung des Brandschutzes; die Rettungswege müssen nach dem Fluchtwegplan des Prüfbuches angeordnet sein.
Drittens: Kennzeichnung der Rettungswege und Anbringung der Notbeleuchtung laut Prüfbuch.
Viertens: Die Prüfbuch-Vorgaben vor allem zur Befestigung des Zeltes am Boden und zur Innenverstrebung müssen exakt befolgt werden; anderenfalls ist die Standsicherheit des Zeltes nicht nachgewiesen.
Fünftens: Das Prüfbuch muss zur Einsicht vor Ort bereitliegen.

Die Veranstalter müssen die Prüfung rechtzeitig bei der Kreisverwaltung beantragen, damit noch eine Abnahme stattfinden kann. Für die Konzession der Veranstaltungen sind die Ordnungsämter der Städte und Verbandsgemeinden zuständig. Im Außenbereich und unmittelbar an Wasserläufen dürfen keine Zelte aufgebaut werden. Wer Fragen hat, sollte die Kreisverwaltung anrufen: Bauamt, Ruf 02641/975-452, E-Mail: info@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.02.2003

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