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Hirnhautentzündung: Gesundheitszustand des Betroffenen ist stabil

Weitere Verdachtsfälle haben sich nicht bestätigt

Der Gesundheitszustand des an Hirnhautentzündung erkrankten Schülers aus dem Stadtgebiet Sinzig ist stabil, bei zwei weiteren Fällen hat sich der Verdacht einer Erkrankung nicht bestätigt. Das meldet das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler zu den am Sonntag aufgetretenen Krankheitsfällen.

„Außerdem sind die durch das Gesundheitsamt gezielt durchgeführten Ermittlungs- und Vorsorgemaßnahmen weitestgehend abgeschlossen. Nach menschlichem Ermessen besteht zur Zeit keine akute Gefährdung für Dritte mehr, da – soweit bekannt - alle Personen, die direkten Kontakt zu dem Erkrankten hatten, ermittelt und unverzüglich antibiotisch versorgt wurden“, informiert Dr. Ute Teichert-Barthel, leitende Ärztin des Gesundheitsamtes. Ein Arbeitsstab des Gesundheitsamtes war bereits am Sonntag unmittelbar nach der Meldung des Falles zusammengetreten und hatte sofort die Arbeit aufgenommen.

Innerhalb von 24 Stunden nach Bekanntwerden der Erkrankung konnten Dank intensiver Zusammenarbeit mit den Eltern des betroffenen Kindes, den Schulleitern der Realschule Remagen und den Hauptschulen Remagen und Sinzig sowie den behandelnden Ärzten auch alle mittelbaren Kontaktpersonen ausfindig gemacht werden.

Das Gesundheitsamt hat die Akut-Krankenhäuser in Adenau, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen sowie die diensthabenden Ärzte und Apotheken im Kreisgebiet unverzüglich unterrichtet. Diese Information wurde heute auf alle niedergelassenen Allgemeinmediziner, Internisten und Kinderärzte im Rheintal ausgeweitet.

Hinweisblätter mit notwendigen Informationen haben alle Schüler der Hauptschulen in Remagen und Sinzig sowie der Realschule Remagen bereits zum Unterrichtsbeginn erhalten. Die beiden Remagener Schulen sind als Schulzentrum organisiert und nutzen teilweise gemeinsam mit der Sinziger Hauptschule eine Buslinie.

Die Erkrankung ähnelt im Anfangsstadium einem „grippalen Infekt“. Erstsymptome können Infekte der oberen Luftwege, Fieber, Frösteln, Unwohlsein, Erbrechen, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Gelenkschmerzen, Hauteinblutungen und Nak-kensteife sein.
Die Behandlung erfolgt durch Antibiotika. Wichtig ist dabei ein sofortiger Beginn der Behandlung nach Stellen der Verdachtsdiagnose.

Das Gesundheitsamt rät allen Eltern, in Zweifelsfällen den Haus- oder Kinderarzt umgehend aufzusuchen. Weitere Informationen erhalten Sie am zentralen Info-Telefon des Gesundheitsamtes, Rufnummer 02641/975-620.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.02.2003

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