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Die Wohnungs-Modernisierung wird jetzt wieder gefördert

Bis 3.750 Euro Investitionszuschuss für selbst genutzte Wohnungen – Für Mietwohnungen bis 15.000 Euro Darlehen

Für die Modernisierung von selbst genutztem Wohneigentum und Mietwohnungen stehen auch im Jahr 2003 wieder Fördergelder des Landes bereit. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erklärt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnungen nachhaltig erhöhen – insbesondere durch den erstmaligen Einbau. Dazu zählen beispielsweise die Verbesserung der Belichtung und Belüftung, der Energie- und Wasserversorgung, der Entwässerung, dann der Austausch einfachverglaster Fenster gegen solche mit Wärmeschutzverglasung, der erstmalige Einbau einer Zentralheizung oder eines Badezimmers sowie der Einbau von Solaranlagen zur Raum- und Brauchwasserbeheizung.

Bei der Förderung gelten Obergrenzen. Als förderfähig können anerkannt werden die Kosten für die Modernisierung und Instandsetzung für die selbst genutzte Wohnung bis 15.000 Euro und für vermietete Wohnungen bis 30.000 Euro. Die Unterstützung durch das Land läuft als Projektförderung durch Bauzuschüsse in Höhe von 25 Prozent der förderfähigen Kosten (bis maximal 3.750 Euro) und durch Baudarlehen in Höhe von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Die förderfähigen Kosten müssen je Wohnung mindestens 2.000 Euro betragen. Die Förderung wird dem Finanzamt gemeldet.

Die Eigentümer verpflichten sich, die Aufträge der Modernisierung – nicht nur den Materialkauf – zügig nach der Förderzusage an Fachbetriebe zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Mit der Maßnahme darf erst nach Zusage der Förderung begonnen werden. Als Baubeginn zählt auch die Auftragserteilung. Bei vorzeitigem Beginn kommt es zum Förderausschluss.

Bei selbst genutztem Wohneigentum darf die nach Haushaltsgröße gestaffelte Einkommensgrenze nicht überschritten werden. Zudem muss für das Wohnen nach der Modernisierung eine Belastung zwischen 15 und 40 Prozent des maßgebenden Einkommens nachgewiesen werden.

Bei Mietwohnungen darf die Miete nach der Modernisierung (alte Miete plus zulässiger Mietzuschlag) die Obergrenze von 4,65 Euro je Quadratmeter Wohnfläche ohne Nebenkosten nicht überschreiten.

Die Anträge sind bei den zuständigen Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden erhältlich, werden dort auch wieder abgegeben und anschließend zur Kreisverwaltung als Bewilligungsbehörde weitergeleitet. Bei diesen Stellen und der Kreisverwaltung können nähere Auskünfte eingeholt werden. Informationen gibt es auch über das Ministerium der Finanzen unter www.fm.rlp.de. Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung sind montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr und donnerstags durchgehend bis 18 Uhr (Ruf 02641/975-366).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.03.2003

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