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Eigenheime werden neu gefördert

Günstige Darlehen bis ein Prozent Zinsen – Infos bei der Kreisverwaltung

Fördergelder für den Neu-, Um- und Ausbau, die Erweiterung sowie den Erwerb von Eigenheimen gibt es auch in diesem Jahr. Die Verwaltungen bei Städte und Verbandsgemeinden nehmen die Anträge entgegen. Die Kreisverwaltung Ahrweiler nennt Einzelheiten.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich eine Änderung ergeben. Die nachrangige Förderung durch das bisherige Ergänzungsprogramm ist entfallen. Für Baumaßnahmen dieses jetzt nicht mehr begünstigten Personenkreises steht das „Zinsgarantieprogramm“ bereit. Wie im Vorjahr besteht die Fördermöglichkeit im Sozial- und Normalprogramm. Bei diesen Programmen handelt es sich um eine Direktförderung.

In beiden Förderwegen gilt eine Baukosten-Obergrenze, die ohne Grundstücks- und Erschließungskosten bei 1.400 Euro je Quadratmeter Wohnfläche liegt. Außerdem sind Wohnflächen-Obergrenzen vorgegeben. Diese betragen beispielsweise bei einem Vier-Personen-Haushalt 130 Quadratmeter. Ob Fördermittel fließen und ob dies im Sozial- oder Normalprogramm der Fall ist, hängt ab von der Haushaltsgröße und dem Gesamteinkommen des Haushaltes. Davon ist auch die Höhe der Förderbeträge abhängig. In beiden Programmarten gibt es verbilligte Darlehen (in der Regel ein Prozent Zins und ein Prozent Tilgung) sowie zusätzliche Aufwendungsdarlehen.

Neben dem Neubau wird auch der Erwerb vorhandener Wohnungen zur Selbstnutzung sowie der Erwerb von Mietwohnungen durch die Mieter gefördert. Diese Förderung läuft über Ankaufsdarlehen und beschränkt sich auf bestimmte Personenkreise.

Wichtig für alle Bauherren: Mit dem Bau darf erst begonnen werden, wenn die Mittel bewilligt sind. Auch dürfen noch keine bindenden Verpflichtungen eingegangen sein; ausgenommen davon sind der Grundstückskauf oder ein Auftrag für die Planung.

Auch bei Ankaufsdarlehen dürfen bindende Verträge erst nach der Mittelbewilligung abgeschlossen werden. Für den Erwerb von Wohnungen wird eine Neubauförderung bis zum Ende des zweiten Jahres nach der Bezugsfertigkeit bereitgestellt. Für den Erwerb von Wohnungen, die länger als zwei Jahre bezugsfertig und von einem anderen Haushalt genutzt worden sind, wird eine Ankaufsförderung bereitgestellt.

Nähere Infos über die einzelnen Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen erteilt die Kreisverwaltung Ahrweiler: Hans Königs, Ruf 02641/975-290, Fax 975-456, E-Mail: Info@kreis-ahrweiler.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 13.03.2003

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