BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Großer „Runder Tisch“ bekämpft Gewalt gegen Frauen

Wie lässt sich die Gewalt gegen Frauen eindämmen? Wie kann man Frauen helfen, die vor allem unter "Gewalt in engen häuslichen Beziehungen" zu leiden haben? Diesen Fragen geht im Kreis Ahrweiler eine breit angelegte Gesprächsrunde nach: der "Runde Tisch gegen Gewalt".

Eines der derzeitigen Schwerpunktthemen, das beim jüngsten Treffen in der Kreisverwaltung erörtert wurde: die Zusammenarbeit mit der Polizei. Konkret: Polizisten als erste Ansprechstationen sind zeitlich, organisatorisch und psychologisch oft überfordert, misshandelten Frauen unmittelbare Hilfe zu bieten. Eine Untergruppe des „Runden Tisches“ sucht derzeit nach Wegen, wie solchen Frauen geholfen werden kann. Das Zusatzproblem: Misshandlungen geschehen auch an Wochenenden und nachts, wenn die meisten Hilfsorganisationen und Dienststellen nicht zur Verfügung stehen. Ein möglicher Ausweg: so genannte Care-Teams, die sich sofort um die Frauen kümmern und „aufsuchende Hilfe“ leisten.

Zum „Runden Tisch gegen Gewalt“ gehören mehr als 20 Institutionen und Berufsgruppen – etwa die Caritas und der Weiße Ring, Polizei, Behörden, der „Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen“, die Dr. von Ehrenwall´sche Klinik, das Amtsgericht oder das Frauenhaus. Die Gruppe tritt mehrmals im Jahr zusammen. Ins Leben gerufen wurde der „Runde Tisch“ von der Gleichstellungsbeauftragten des AW-Kreises, Evelyn Dirks, und Politikerinnen aller im Kreistag vertretenen Parteien. Dirks organisiert diese Einrichtung und koordiniert die einzelnen Unterarbeitsgruppen.

Bildunterzeile zum FOTO:
Mitglieder des „Runden Tisches gegen Gewalt“ um Evelyn Dirks (Mitte)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.04.2003

<< zurück