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AW-Bürger erneut sorgfältig beim Müll-Trennen

150 Kilogramm je Einwohner für gelbe Tonne, Altpapier und Altglas – PET-Flaschen auf dem Vormarsch – Verwertungsquote 83,3 Prozent

Die Ergebnisse der Wertstoffsammlung im Kreis Ahrweiler bewegen sich auf gleichbleibend hohem Niveau. Mehr als 19.000 Tonnen an Verpackungen mit dem Grünen Punkt landeten im Jahr 2002 kreisweit in den gelben Wertstofftonnen, bei der Altpapiersammlung und in Altglas-Containern. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) dem Kreistag vorgelegt hat.

Das Erfassen, Sortieren und Verwerten der gebrauchten Verkaufsverpackungen mit dem „Grünen Punkt“ läuft bundesweit über die Duales System Deutschland AG. Im AW-Kreis sind dafür private Entsorgungsfirmen zuständig, die sich in der Arbeitsgemeinschaft Duales System Landkreis Ahrweiler (ARGE D.S.A.) zusammengeschlossen haben.

Registriert werden drei Materialgruppen: erstens Leichtverpackungen wie Jogurtbecher, Getränketüten oder Klarsichtverpackungen, zweitens Papier, Pappe und Kartons, drittens Glas. Die 2002 insgesamt ermittelten 19.000 Tonnen an Wertstoffen entsprechen rund 150 Kilogramm je Einwohner. Auf Leichtverpackungen entfielen 34,1 kg je Einwohner (E); 2001 waren es 34,8 kg/E, was einen leichten Rückgang um 1,9 Prozent bedeutet.

Jeder AW-Einwohner stellte im vergangenen Jahr durchschnittlich 73,5 kg Papier, Pappe und Kartons bei den monatlichen Sammlungen an die Straße (2001: 72,3 kg, plus 1,7 Prozent). Beim Glas ist ein Rückgang um 3,1 Prozent zu verzeichnen (39,5 kg/E in 2002, 40,8 kg/E in 2001). An den rückläufigen Altglasmengen lässt sich eine Marktveränderung ablesen: Verpackungen aus Polyethylen-Terephthalat (PET) ersetzen mehr und mehr solche aus Glas.

Mit ihrer Bereitschaft zum Müllsortieren lagen die Bürger des Kreises Ahrweiler 2002 erneut über dem Landes- und Bundesdurchschnitt. Erfreulich außerdem: Die Verwertungsquote lag bei 83,3 Prozent. Der Anteil der Materialien, die in den Sortieranlagen als Fehlbefüllungen aussortiert werden mussten, betrug 2002 demnach 16,7 Prozent. Das waren 2,4 Prozent weniger als 2001.

Fazit der ARGE D.S.A. und des AWB: Dieser Trend lasse auf eine erfreuliche Bilanz auch für 2003 hoffen. Der Erfolg sei nur mit der weiterhin tatkräftigen Unterstützung und dem gewissenhaften Sortierverhalten der Bürger möglich.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.04.2003

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