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Wenn Kosten an die Wand fahren

Illegale Autowrack-Entsorgung kommt teuer zu stehen – Drei zugelassene Firmen

Autowracks und endgültig stillgelegte Autos müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) „aus gegebenem Anlass“ in einer Pressemeldung hin. Wer seinen Altwagen illegal wegstellt, muss weitaus mehr Strafe bezahlen, als für die korrekte Entsorgung zu entrichten wäre.

Jüngst wurden solche Wracks auf einem Parkplatz in Bad Breisig, einem Garten oberhalb der Weinberge in Bad Neuenahr und auf dem Bahnhofsgelände in Remagen gefunden. Die Verursacher wurden mit Strafgeldern zwischen 400 und 1.200 Euro belegt.

Altautos dürfen nur über zertifizierte Firmen entsorgt werden. Dies sind im AW-Kreis die Firma Weinand in Grafschaft-Lantershofen, die Firma Floßdorf in Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie die Firma Autoteile Geisen in Müllenbach. Darüber hinaus können zugelassene Altautoverwerter außerhalb des Kreisgebietes beauftragt werden.

Wird das Altauto nicht ordnungsgemäß entsorgt, droht ein abfallrechtliches Verfahren. Das kann teuer werden. Zunächst wird die Entsorgung mit einer kostenpflichtigen Verfügung gefordert. Nutzt das nichts, läuft die Entsorgung per Ersatzvornahme auf Kosten des Verursachers. Häufig kommt bei verbotswidrig abgestellten Autowracks ein Strafverfahren wegen umweltgefährdender Abfallbeseitigung hinzu. Die Kosten dieser Verfahren übersteigen die Kosten einer ordnungsgemäßen Entsorgung um ein Vielfaches. Daher der Tipp des AWB: Besser sofort einen zugelassenen Autoverwerter beauftragen.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.04.2003

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