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„Rock in AW“ – das Kreis-Konzert der Newcomer-Bands

Erster Rockband-Wettbewerb zum Auftakt der siebten Jugend-Kulturtage –Landrat: „Fetziger Auftakt und tolle Bühne für unsere Jugend-Bands“ – Vorauswahl durch Jury-Trio Glöckner-Markgraf-Kriechel

„Snok“, „Failed“, „Insomnia“, “Dr. Dick”, “Vertigo”. Das sind sie, die fünf jungen Rock-Bands, die eine Experten-Jury in einer Vorauswahl für den ersten Band-Wettbewerb im Kreis Ahrweiler zugelassen hat. Die endgültige Entscheidung fällt am Samstag, 17. Mai, ab 19 Uhr, beim Kreis-Konzert „Rock in AW“ in der Sporthalle der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler.

„Dieser erste Rockband-Wettbewerb markiert den fetzigen Auftakt der diesjährigen Jugend-Kulturtage im Kreis Ahrweiler und ist zugleich eine tolle Bühne für unsere Jugend-Bands“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in einer Pressekonferenz, bei der er den Band-Wettbewerb und die siebte Auflage der jugendlichen Kulturtage vorstellte. Pföhler bezeichnete das Rock-Konzert als „nach dem Musical ´Träume´ bereits zweites Highlight für unsere Jugend-Kultur in diesem Jahr“. Beim konzeptionellen Ansatz sei entscheidend gewesen, „keine großen Stars von außen aufzutischen, sondern unseren eigenen jungen Leuten und Talenten im AW-Kreis neue Chancen zu geben“.

Dem stimmt auch Jan-Boris Schäfer aus Grafschaft-Lantershofen zu. Der Schüler hat den künstlerischen Part der Veranstaltung kräftig unterstützt. "Es ist wichtig, jungen Newcomer-Bands in unserer Region eine attraktive Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren können. Die Jugendkulturtage sind dafür genau richtig“, bekräftigte Schäfer.

Die „attraktive Plattform“ wird mit der Sporthalle der Berufsbildenden Schule in Bad Neuenahr, einer kreiseigenen Schule, ermöglicht. Und was unter „jungen Newcomer-Bands in unserer Region“ zu verstehen ist, verrät ein Blick in die Auswahlkriterien: die Mehrheit der Band-Mitglieder unter 27 Jahren und mindestens zur Hälfte im AW-Kreis wohnhaft, eigene Musikproduktionen, keine Profis, etwa mit Plattenvertrag – so sahen die Mitmach-Bedingungen im Vorfeld des Jury-Entscheids aus.

14 Einsendungen mit Demo-CDs und Bandbeschreibungen landeten im Kreishaus. Die unabhängige dreiköpfige Jury hörte sich alle Aufnahmen an und stand den Organisatoren beratend zur Seite: Menino-Frontmann Stephan Glöckner, Rock-Musiker Hans-Joachim Markgraf und der Konzertveranstalter Michael Kriechel. „Drei Profis mit Rang und Namen in der hiesigen Musikszene, dazu neutral, weil sie sich selbst nicht beworben haben“, hob der Landrat den Stellenwert der Juroren hervor.

Während die Jury die fünf Gruppen aus 14 Bewerbern herauspickte, wird das Publikum entscheiden, wie die alleinige Top-Band aus dem AW-Land ist. Am 17. Mai gibt´s also „Rock in AW“ – das Kreis-Konzert mit starken Preisen für Musiker und Besucher. Durchs Programm führt RPR-Starmoderator Normann Schneider.

Am späten Abend steht fest, wer die Superband im AW-Land heißt: „Snok“ aus Sinzig mit Florian Schmickler, Patrick Jonas und Dennis Gauker, „Failed“ aus der Grafschaft (Constantin Schmidt, Frank Herrlinger, Christian Kreidt, Hanno Ruland), „Insomnia“ aus Ahrbrück (Stefan Ossowski, Robert Brezina, Lisa Jungklaus, Clemens Voye), „Dr. Dick“ aus der Kreisstadt (Silvio Horn, Michael Johannknecht, Björn Bachem, Harald Holler) oder – ebenfalls aus Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Vertigo“ mit Andy Neumann, Daniel Kraemer, Christoph Melchers, Stefan Ossowski und Clemens Voye.

Als Special Guests und musikalisches Profi-Highlight des Abends haben „NoMayers50" aus Düsseldorf ihr Kommen zugesagt. Die konkurrierenden AW-Bands können tolle Preise gewinnen: einen Studioaufenthalt im Wert von 1.000 Euro, eine Profi-PA-Anlage für ein Konzert (Wert 500 Euro), ein mietfreies Transportfahrzeug für ein Wochenende sowie Gutscheine. Unter den Konzertbesuchern in der BBS-Sporthalle werden zwei VIP-Karten mit Backstage-Besuch für „Rock am Ring“ verlost.

Ohne Moos nix los: Landrat Pföhler, der sich persönlich um Sponsoren kümmerte, dankte ausdrücklich all jenen, „die meine Initiative so großartig unterstützt haben“. Sein Dank, „vor allem auch im Namen unserer jungen Künstler“, richtete sich namentlich an die Kreissparkasse Ahrweiler und die RWE Net AG für deren Geldspenden sowie an Radio RPR, das Musikhaus Müller in Daun, das Autohaus Mönch in Altenahr, die private Musikschule „Way of Music“, den Sinziger Mineralbrunnen, die Bitburger-Brauerei und die Nürburgring GmbH für deren Sachspenden.

Die Eintrittskarten kosten drei Euro. Der Vorverkauf läuft ab 28. April über folgende Stellen: „Plattenkiste“ in Bad Neuenahr (Kreuzstraße), „CD-Lädchen“ in Adenau (Hauptstraße), „Klangwelt“ in Sinzig (Kölner Straße) sowie über die Geschäftsstellen der Kreissparkasse Ahrweiler. Karten sind auch an der Abendkasse erhältlich.

Die Jugend-Kulturtage des Kreises Ahrweiler in 2003 starten also am 17. Mai und laufen bis 15. Juni. 42 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, erneut mehr als vor zwei Jahren, als es 39 waren. Kreis-Jugendamtsleiterin Siglinde Hornbach-Beckers: „Wir gehen wieder nach dem bewährten dezentralen Ansatz vor. Die Aktivitäten finden in den Dörfern und Städten statt. Jugend-Kulturtage heißt für uns: ´Selbermachen, Mitmachen´. So wie es die Kinder und Jugendlichen selbst wollen.“ Wie sehr das Prinzip der Vor-Ort-Initiative plus begleitender Federführung im Ahrweiler Kreishaus funktioniert, belegt Hornbach-Beckers mit einem Vergleich: „Bei unserem ersten jungen dezentralen Kulturreigen 1993 hatten wir zwölf Veranstaltungen. Jetzt zählen wir 42.“


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.04.2003

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