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Taubenflüge ab sofort verboten

Maßnahmen gegen Geflügelpest verschärft – Tauben, Fasanen, Rebhühner und Wachteln melden

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus. Die entsprechenden Schutzmaßnahmen wurden daher verschärft. Wie die Kreisverwaltung Ahrweiler meldet, müssen jetzt auch die Halter von Tauben, Fasanen, Rebhühnern und Wachteln ihren Tierbestand anzeigen. Außerdem ist es verboten, Geflügel ohne vorherige Bestellung zu handeln, was in der Regel über so genannte „fliegende Händler“ geschieht. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Kreisverwaltung davon Ausnahmegenehmigungen erteilen.

Diese Maßnahmen der Bundesregierung hat die Landesregierung in Mainz mit weiteren Restriktionen ergänzt. Bei Tauben sind Trainings-, Vor-, Preis- und sonstige Flüge bis auf weiteres vollständig untersagt. Der Freiflug aus dem Heimattaubenschlag bleibt vorläufig noch unbeschränkt, wenn sich dieser Taubenschlag nicht innerhalb oder in unmittelbarer Nähe eines Restriktionsgebietes befindet. Als unmittelbare Nähe gilt eine Entfernung von weniger als 120 Kilometern.

Die Kreis-Tierärzte appellieren an alle Halter und Züchter von Brieftauben, private Übungsflüge zu unterlassen. Dies gefährde die eigenen wertvollen Tiere, die der Kollegen sowie die Lebensgrundlage der Halter von Wirtschaftsgeflügel. Zudem erinnern die Amtstierärzte an die bereits bekannten Auflagen. Die Kreisverwaltung hat einen Telefonservice eingerichtet, über den die Tierbestände gemeldet werden können: Ruf 02641/975-225, -308 und -288 oder per Fax 02641/975-506.

Der Meldebogen und weitere Infos über die Geflügelpest lassen sich über die Internetseiten der Kreisverwaltung abrufen: www.kreis.aw-online.de, „Bürger-Info“, „Veterinärwesen und Landwirtschaft“. Zudem stehen die Mitarbeiter des Veterinäramtes für Auskünfte zur Verfügung.

Seit Anfang März werden immer wieder Ausbrüche der klassischen Geflügelpest in den Niederlanden gemeldet. Mittlerweile sind dort 233 infizierte Bestände bestätigt. Bisher mussten 18 Millionen Tiere aus 1.000 Beständen getötet werden. Die Geflügelpest hat sich zwischenzeitlich auch nach Belgien ausgebreitet.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.05.2003

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