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Vom Trinkwasserschutz bis zur Erdbebenwarnung

Ausstellung des Landesamtes für Geologie und Bergbau im Kreishaus-Foyer

Ob beim Kiesabbau in der Goldenen Meile, bei Bohrungen der Mineralwasserfirmen, der Abgrenzung und Festsetzung von Wasserschutzgebieten oder bei Bergbauprojekten wie dem Herchenberg in Burgbrohl und den Tuffsteinbrüchen in Weibern – das Landesamt für Geologie und Bergbau in Mainz arbeitet seit Jahren an Projekten im Kreis Ahrweiler mit. Und das „sehr kooperativ, kompetent und zuverlässig“, wie Landrat Dr. Jürgen Pföhler jetzt gegenüber dem Direktor dieser rheinland-pfälzischen Dienststelle, Dr. Harald Ehses, betonte.

Anlass des Treffens der beiden: Pföhler und Ehses eröffneten eine Wanderausstellung, die bis 13. Mai im Foyer der Kreisverwaltung Ahrweiler zu sehen ist. Diese Präsentation würdigt das 50-jährige Bestehen des Staatlichen Geologischen Dienstes in Rheinland-Pfalz und des neuen Landesamtes für Geologie und Bergbau in Mainz und Koblenz.

Die Ausstellung verschafft den Besuchern einen Überblick über das Beratungs- und Dienstleistungsangebot dieser Dienststelle. Dazu zählen vor allem die Erstellung geowissenschaftlicher Grundlagenkarten, der Bodenschutz, die hydrogeologische und ingenieurgeologische Beratung, die Analyse von Gesteinen, Wasser und Böden, der Geotopschutz und die Rohstoffsicherung.

Weitere konkrete Betätigungsfelder sind der Schutz und die Erschließung von Trinkwasser, die landesweite Erdbebenregistrierung und aktuelle Erdbebeninformationen (Internet: www.lgb-rlp.de), die von der breiten Öffentlichkeit sowie Presse, Katastrophenschutz, Polizei, Baubehörden, Betreibern technischer Großanlagen, Gebäudeversicherungen, Architekten und Statikern genutzt werden können. Das Amt berät beim Geotourismus und beim Geotopschutz. Eine hohe Bedeutung kommt den Mineral-, Heil- und Thermalwässern in Rheinland-Pfalz zu.

(Pressetext zur Ausstellungseröffnung am 30.04.2003)


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 02.05.2003

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