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Landrat mahnt weitere Straßenbauprojekte an

Hönningen fertig, aber: Wann rollen die Bagger in Bad Neuenahr, Lohrsdorf, Bad Bodendorf, Altenahr und Burgbrohl?

Auf „weitere, dringend notwendige Straßenbauprojekte im Kreis Ahrweiler“ weist Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Vorfeld der Freigabe der Ortsumgehung Hönningen hin.

Dass die Bundesstraße in Hönningen nach Jahrzehnten des Wartens „endlich gebaut“ worden sei und jetzt fertig werde, sei „sicherlich eine erfreuliche Nachricht für ein wichtiges Einzelprojekt“. Aber auch bei anderen Strecken müsse es „weiter vorangehen“, forderte Dr. Pföhler. Konkret nannte er die Ortsumgehungen im Zuge der B 266 für Bad Neuenahr und Lohrsdorf sowie den Lückenschluss der Eifelautobahn A 1. Er begrüße es sehr, dass Bund und Land diese Projekte als vordringlichen Bedarf in den Referentenentwurf zum Bundesverkehrswegeplan aufgenommen hätten. Der Landrat weiter: „Es reicht aber nicht, den vordringlichen Bedarf auf dem Papier festzustellen. Entscheidend ist, dass auch hier bald die Bagger anrollen. Wenn beispielsweise aus Mainz zu vernehmen ist, dass mit dem Bau der B 266 frühestens um 2015 zu rechnen sei, dann ist das völlig inakzeptabel.“

Zudem mahnte Dr. Pföhler an, jene Projekte nicht aus den Augen zu verlieren, die sich nach dem Referentenentwurf derzeit im weiteren Bedarf befänden. Dies betreffe den Ausbau der B 266 zwischen Lohrsdorf und Bad Bodendorf, den zweiten Abschnitt der Umgehung Altenahr, die Ortsumgehung Burgbrohl im Zuge der B 412 sowie den sechsspurigen Ausbau der A 61. „Diese Projekte sind für die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Kreis Ahrweiler ebenfalls unverzichtbar“, erklärte der Landrat und ergänzte: „Ich hoffe sehr, dass es uns mit vereinten Kräften gelingt, auch diese Projekte soweit wie möglich in den vordringlichen Bedarf zu bekommen.“

Den Öffentlichen Personen-Nahverkehr bezeichnete Dr. Pföhler als „eine tragende verkehrspolitische Säule“. Gleichzeitig bekräftigte er jedoch: „In einem Flächenkreis wie dem unseren ist auch das Auto unverzichtbar.“


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.05.2003

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