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Aus Scheunen werden Wohnungen, aus altem Fachwerk neue Läden

Dorferneuerung: Frisches Geld für private Bauherren – Rund 20.000 Euro maximal – Beim Kreis melden

Für private Baumaßnahmen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms stehen der Kreisverwaltung Ahrweiler in diesem Jahr wieder Fördermittel zur Verfügung. Darauf macht Landrat Dr. Jürgen Pföhler interessierte Bauherren aufmerksam.

Wenn alte Häuser saniert werden, hat dies nach den Worten des Landrats einen Mehrfach-Effekt: „Solche Bauprojekte verschönern das Ortsbild unserer Gemeinden, erneuern traditionsreiche Gebäude, und das Geld fließt über Handwerkeraufträge in den heimischen Mittelstand, wo es hilft, Arbeitsplätze zu sichern.“

Möglich ist die Finanzspritze der öffentlichen Hand etwa bei der Sanierung alter Fachwerk- oder Bruchsteinhäuser, beim Ausbau von Scheunen zu Wohnzwecken sowie der Ansiedlung von Handwerks- oder Dienstleistungsbetrieben. Pföhler weist auf einen Sonderpunkt hin: „Wenn im Ortskern Gebäude zu Werkstätten für Handwerker, zu Gaststätten oder einem Laden umgebaut werden, schafft dies Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Das wird dann vorrangig gefördert.“

Die Finanzhilfe kann bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten eines Projekts und maximal 20.452 Euro betragen. Wichtige Voraussetzung: Die Ortsgemeinde, in der das Projekt geplant ist, muss über ein Dorferneuerungskonzept verfügen. Auskunft darüber geben der Ortsbürgermeister beziehungsweise die Ortsbürgermeisterin oder die Kreisverwaltung. Vor einer möglichen Förderung darf mit dem Bauvorhaben noch nicht begonnen werden.

Info: Kreisverwaltung Ahrweiler, Wirtschaftsförderung, Wilhelmstraße 24-30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Ruf 02641/975-291, Fax 975-553, Dirk.Ulrich@kreis-ahrweiler.de, www.kreis.aw-online.de („Bürger-Info“).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.05.2003

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