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Vernünftige Unterrichtsbedingungen wichtiger als etwaiges Urheberrecht

Are-Gymnasium: Vor-Architekt verliert Prozess – „Endgültige Rechtssicherheit“

Das letzte Hindernis bei der neuen Erweiterung des Are-Gymnasiums Bad Neuenahr ist aus dem Weg geräumt. Ein ortsansässiger Architekt, der den ersten Erweiterungsbau Anfang der 90er Jahre geplant hatte und sein Urheberrecht beim jetzigen Erweiterungstrakt einklagen wollte, hat diesen Prozess verloren.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler äußerte sich „erleichtert“ über den Ausgang des Urheberrechtsprozesses, „auch wenn wir nichts anderes als einen für uns positiven Prozessausgang erwartet haben. Aber jetzt haben wir endgültige Rechtssicherheit.“ Der Kreis Ahrweiler erweitert das Are-Gymnasium zurzeit mit einem Investitionsaufwand von 4,6 Millionen Euro um sechs Klassenräume und eine neue Sporthalle.

Dagegen hatte der Architekt des ersten Erweiterungsbaus geklagt. Die Erweiterung sei mit seinen Urheberrechten nicht zu vereinbaren. Das Oberlandesgericht Zweibrücken sieht das jedoch anders. Das Interesse des Kreises Ahrweiler, wegen steigender Schülerzahlen vernünftige Unterrichtsbedingungen zu schaffen, sei auf jeden Fall höher zu bewerten als ein Urheberrecht des Vorarchitekten. Das Gericht ließ offen, ob ein solches Urheberrecht überhaupt besteht. Das Urteil ist rechtskräftig.

Unterdessen gehen die Bauarbeiten am Are-Gymnasium weiter. „Wenn alles wie geplant läuft, können Schüler und Lehrer des Are zum Schuljahresbeginn 2004 in die neuen Räume einziehen“, erklärte Dr. Pföhler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.05.2003

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