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IHK-Präsident macht sich für Treffen der Wirtschaftsförderer stark

Dr. Franceschini im Gespräch mit Landrat Dr. Pföhler – „Gemeinsamen Wirtschaftsraum AW/Bonn/Rhein-Sieg pflegen“ – Marketingmaßnahmen bündeln

Der Kreis Ahrweiler will wirtschaftlich weiterhin eng mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammenarbeiten. Der gemeinsame Wirtschaftsraum der Region bleibe lebendig und aktiv – auch ohne eine offizielle Einrichtung wie die Strukturförderungsgesellschaft Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (SFG).

In dieser Meinung waren sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler und der Präsident der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, Dr. Ernst Franceschini, bei ihrer jüngsten Unterredung einig. „Das gemeinsame Fundament der Region entstand nicht erst und nicht alleine durch die Berlin-Bonn-Ausgleichsmittel“, erklärte Dr. Pföhler. „Wirtschaftliche Verflechtungen, Pendlerströme zu Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie die kulturelle Identität sind kräftige Wurzeln unserer Region, die auch in Zukunft gedeihen.“ Dieser Wirtschaftsraum müsse jedoch „gepflegt und gefördert werden“, unterstrich Pföhler.

Konkret erörterten IHK-Präsident Dr. Franceschini und der Landrat Möglichkeiten, wie die drei Wirtschaftsförderer der Stadt Bonn, des Kreises Ahrweiler und des Rhein-Sieg-Kreises gemeinsam vorgehen könnten. „Ich mache mich für regelmäßige Treffen der Wirtschaftsförderer stark“, sagte Franceschini. Zugleich unterstrich er die „gute Zusammenarbeit in Wirtschaftsfragen“ über die Ländergrenze zwischen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hinweg. Marketingmaßnahmen sollten gebündelt werden, schlug der IHK-Präsident vor.

Der Geschäftsführer der IHK-Bezirksstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler, Gerd Distelrath, der neben dem Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung in der Kreisverwaltung Ahrweiler, Wolfgang Stiglitz, ebenfalls an der Unterredung teilnahm, bezeichnete die Verbindungen der Firmen aus dem AW-Kreis in den Raum Bonn hinein als „unerlässlich“. Als Beleg führte Distelrath die hohe Zahl der Auspendler aus dem AW-Kreis in die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis an. Dies sind nach Angaben der Kreisverwaltung werktäglich mehr als 10.000 Menschen.

Der IHK-Präsident aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis selbst sei es, der eine „symbolische Klammer“ innerhalb der Region darstelle, betonte Pföhler. Denn: Als Geschäftsführer der Grafschafter Krautfabrik mit Sitz in Meckenheim stehe Dr. Franceschini mit Produkten wie dem „Grafschafter Goldsaft“ für bundesweit anerkannte Qualitätserzeugnisse aus einer Region, die auch auf diesem Wege stets aufs Neue von sich reden mache. Außerdem habe Franceschini in den 60er Jahren als stellvertretender Kurdirektor in Bad Neuenahr gearbeitet. Pföhler: „Dieser Mann kennt unsere Region.“

Bildunterzeile zum FOTO:
Der „Grafschafter Goldsaft“ als Symbol für die Einheit einer Region: Landrat Dr. Jürgen Pföhler (v.r.) mit Dr. Ernst Franceschini, Gerd Distelrath und Wolfgang Stiglitz.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2003

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