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Mainz lobt barrierefreie Behinderten-Angebote im Kreis Ahrweiler

Das touristische Konzept des Kreises Ahrweiler ermöglicht wichtige Schritte zum Abbau von Barrieren für Behinderte und bietet die Chance, weitere touristische Potenziale zu nutzen und zu erschließen. Das betont das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium in einem Schreiben an Landrat Dr. Jürgen Pföhler. In dem Schreiben wird das Ergebnis zum Wettbewerb über die Modellregion "Tourismus für Alle" erläutert.

Das Ergebnis, nach dem die Region Mainz-Rheinhessen als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging, sei "sehr knapp" gewesen, heißt es aus dem Ministerium. Am Konzept des Kreises Ahrweiler habe der Jury besonders die regionale und politische Unterstützung sowie das bereits vorhandene Angebot im Bereich Unterkunft und Gastronomie überzeugt. Diese Ansätze sowie die weiteren konzeptionellen Überlegungen sollten mit Blick auf eine barrierefreie Tourismusregion weiterentwickelt werden, empfiehlt Mainz.

Der Kreis Ahrweiler werde auch ohne den Status als offizielle Modellregion weiter an diesem Tourismus-Segment arbeiten, bekräftigte Dr. Pföhler. "Wir haben unsere Ziele und Chancen erkannt. Als Gesundheits- und Fitnessregion bleiben wir kontinuierlich an dem Thema dran." Der Landrat schränkte jedoch ein: "Wegen der schwierigen Finanzlage von Kreis und Kommunen dauert es jetzt natürlich länger, bis wir die Ziele erreichen, weil wir jetzt keine Zuschüsse erhalten."

In der Tourismus & Service GmbH Ahr Rhein Eifel, Bad Neuenahr-Ahrweiler (TSG) ist man enttäuscht über die Entscheidung aus Mainz. "Aber wir lassen den Kopf nicht hängen. Bei entsprechender Unterstützung aus der Privatwirtschaft gehen wir davon aus, dass wir in Kürze eine Bewerbung für ein Projekt auf Bundesebene abgeben werden," so TSG-Geschäftsführer Alfons Meyer. Die TSG, die das Projekt in der Vergangenheit begleitet habe, werde dies auch in Zukunft forcieren.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.05.2003

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