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Restriktive Maßnahmen gegen Geflügelpest aufgehoben

Impfpflicht gegen Newcastle-Krankheit besteht weiterhin

Entwarnung aus dem Kreishaus: Das Land Nordrhein-Westfalen hat die wegen eines Geflügelpestfalls am 13. Mai eingerichteten Sperr- und Beobachtungsgebiete ab dem
25. Juni verkleinert oder aufgehoben. Darauf weist die Kreisverwaltung Ahrweiler alle Geflügelhalter hin.

Die Auflockerung der Maßnahmen konnte vorgenommen werden, da seit längerer Zeit in den von der Geflügelpest betroffenen Ländern (Niederlande, Belgien und Deutschland/Nordrhein-Westfalen) keine weiteren Fälle der Seuche festgestellt werden konnten. Das Geflügelpestgeschehen in Deutschland ist damit zum Erliegen gekommen.

Ebenfalls zum 25. Juni ist die Verordnung zur Aufhebung von Verordnungen mit Maßregeln zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest in Kraft getreten. Damit sind die restriktiven Maßnahmen bezüglich Handel und Verkehr mit Geflügel und Geflügelprodukten auf nationaler Ebene aufgehoben. Durch eine Eilverordnung im April und nachfolgende Änderungsverordnungen waren diese eingeführt worden, um ein Ausbreiten der Seuche zu verhindern. Innerhalb Deutschlands ist damit wieder ein ungestörter Tier- und Warenverkehr möglich.

Diese Aufhebungen sollten aber nicht dazu verleiten, in den generellen Schutzmaßnahmen gegenüber der Geflügelpest nachzulassen, heißt es aus dem Kreishaus in Ahrweiler. Die Geflügelpest stelle weiterhin eine Gefahr für alle Geflügelbestände dar. Deshalb bitten die Veterinäre des Kreises Ahrweiler alle Geflügelhalter, auch weiterhin die „10 Gebote zum Tiergesundheits- und Tierseuchenschutz in geflügelhaltenden Betrieben“ zu beachten. Nachzulesen sind diese im Internet unter www.kreis.aw-online.de, Rubrik Veterinärwesen und Landwirtschaft.

Abschließend weisen die Amtstierärzte nochmals auf die weiterhin bestehende Impfpflicht gegen die Newcastle-Krankheit hin, die auch für Kleinbestände mit Hühnern und Truthühnern vorgeschrieben ist. Die Impfung muss in solchen Abständen wiederholt werden, dass im gesamten Bestand eine ausreichende Immunität gegen diese Krankheit besteht. Über die Impfungen sind Nachweise zu führen. Die Impfung ist über das Trinkwasser und per Injektion möglich.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 27.06.2003

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