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Baustelle Are: Alter Heizungskeller wird zum neuen Kunstraum

Landrat: Nach Sommerferien weitere Klassenräume nutzbar – Neubau, Umbau und neue Sporthalle kosten 4,65 Millionen Euro

Die Neu- und Umbauarbeiten am Are-Gymnasium in Bad Neuenahr liegen im Zeitplan. Davon hat sich jetzt Landrat Dr. Jürgen Pföhler bei einem Besuch vor Ort informiert.

„Nach den Sommerferien sind zwei zusätzliche Klassenräume im bestehenden Gebäude nutzbar“, kündigte Dr. Pföhler an, der sich mit Schulleiter Hans-Dietrich Laubmann und dessen Stellvertreter Heribert Schieler sowie den beiden Architekten Dieter Ebert und Thomas Eaton traf. Mit der Fertigstellung des neuen Erweiterungsbaus und der neuen Zweifeld-Sporthalle sei bei reibungslosem Bauablauf wie vorgesehen im Sommer 2004 zu rechnen.

Der Kreis Ahrweiler als Schulträger erweitert das Are-Gymnasium um sechs Klassenräume mit je 60 Quadratmetern Fläche, baut eine neue Sporthalle in den Grundmaßen 36 mal 18 Meter bei rund 10.000 Kubikmetern umbautem Raum und nimmt diverse Umbauten in den bestehenden Gebäudeteilen vor. Die Gesamtkosten liegen bei 4,65 Millionen Euro. Die Arbeiten haben im März begonnen. Der Neubau und die Umbauarbeiten laufen parallel, um den am Are mit seinen rund 760 Schülerinnen und Schülern erforderlichen Raumbedarf rasch zu schaffen.

Bei den Umbauten geht es im Wesentlichen um eine Optimierung. Zwei Beispiele: Aus einem nicht mehr genutzten Heizungskeller wird ein neuer Kunstraum. Und in einen bisher schlecht belichteten Trakt des Kellergeschosses werden größere Fenster eingebaut, was diese Räume für den Unterricht nutzbar macht.
Der Kreis Ahrweiler hat ein Schulbauprogramm aufgelegt, das bis 2005 Investitionen von rund 30 Millionen Euro vorsieht, alle elf kreiseigenen Schulen umfasst und für den Landrat „absolute Priorität“ genießt. Die Strategie fußt auf drei Pfeilern. Erstens hat eine detaillierte Baubestandsanalyse gezeigt, an und in welchen Gebäuden Renovierungsbedarf besteht. Zweitens lieferte eine professionelle Schülerprognose Zahlen, an welchen Schularten und Standorten mit welchen Schülerentwicklungen künftig zu rechnen ist. Drittens: Auf dieser Basis legte der Landrat dem Ahrweiler Kreistag das Schulbauprogramm vor. Der Fahrplan wurde vom Kreistag verabschiedet und mit den Schulleitern abgestimmt.

Bildunterzeile zum FOTO:
Wo derzeit Schalungen und Stahlbeton hochgezogen werden, stehen bald Schultische und Tafeln. An der Baustelle Are-Gymnasium trafen sich Dieter Ebert (v.l.), Babette Täpper, die zuständige Fachbereichsleiterin der Kreisverwaltung, Thomas Eaton, Hans-Dietrich Laubmann, Dr. Jürgen Pföhler und Heribert Schieler.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 11.07.2003

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