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Baugenehmigung für neue Rettungswache in Altenahr liegt vor

Versorgungslücke wird geschlossen – Kreis zahlt rund 350.000 Euro

Die Kreisverwaltung Ahrweiler hat die Baugenehmigung für die neue Rettungswache in Altenahr erteilt. Außerdem hat der Kreis- und Umweltausschuss grünes Licht für rund 350.000 Euro gegeben, die für den Neubau aus dem Kreishaushalt an den Kreisverband Ahrweiler des Deutschen Roten Kreuzes fließen.

"Endlich wird jetzt auch die Versorgungslücke für die Bevölkerung in der Verbandsgemeinde Altenahr geschlossen“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler. Der Kreis Ahrweiler verfüge dann flächendeckend über eine Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Menschen. In enger Zusammenarbeit mit dem DRK und dem Architekten habe die Kreisverwaltung das Bauprojekt vorangetrieben und die Anforderungen an eine neue Rettungswache umgesetzt, so Pföhler.

Das Rettungsdienstgesetz geht davon aus, dass die Einsatzfahrzeuge die Hilfesuchenden binnen 15 Minuten erreichen müssen. In der VG Altenahr lässt sich diese Frist nur während der Besetzungszeiten der Rettungswache in Altenahr von 7 bis 19 Uhr einhalten. Nachts werden die Rettungswachen in Adenau und Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie aus Nordrhein-Westfalen herangezogen. Die 15 Minuten-Frist ließ sich dann vor allem in entlegenen Orten und Wohnplätzen nicht einhalten, beispielsweise in den Ortsteilen von Berg, Heckenbach, Kalenborn, Kesseling, Kirchsahr und Lind. Der Neubau der Rettungswache ermöglicht die 24 Stunden-Präsenz der Einsatzkräfte.

Die Ortsgemeinde Altenahr hat hinter dem jetzigen Standort der ehemaligen Schule auf dem Gelände ihres Bauhofs eine Fläche kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Baukosten sind mit 463.000 Euro veranschlagt. Der Kreis übernimmt 75 Prozent, also 347.250 Euro. Für das Jahr 2003 sind 200.000 Euro im Kreishaushalt eingeplant, für 2004 weitere 160.000 Euro. Die neue Nutzfläche beträgt 270 Quadratmeter, der umbaute Raum rund 1.200 Kubikmeter.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 24.07.2003

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