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Diskussion um Beratungsstelle für Schüler und Eltern geht weiter

Die Diskussion um die Zukunft der schulpsychologischen Beratungsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler geht weiter. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat sich jetzt erneut an die Mainzer Landesregierung gewandt und sich für den Erhalt der Einrichtung eingesetzt. Zuvor hatte der Staatssekretär im Bildungsministerium, Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, auf ein Schreiben des Landrats vom Juni geantwortet und betont, dass Mainz an der geplanten Reform festhalten wolle.

In seinem neuen Schreiben an Hofmann-Göttig verweist der Ahrweiler Landrat auf die jüngste Sitzung des Kreistags. Aus dem dortigen Vortrag des Sachverständigen, des Vorsitzenden des Landesverbandes der Schulpsychologen Rheinland-Pfalz, Carl-Anton von Gleichenstein, ergibt sich für Pföhler, dass es trotz gegenteiliger Bekundungen zu Nachteilen für Eltern, Schüler und Lehrer im AW-Kreis kommen könne, wenn die Stelle nach Mayen verlagert werde. Zudem verweist der Landrat auf die einstimmig vom Kreistag verabschiedete Resolution und bittet den Staatssekretär nochmals zu prüfen, ob eine dauerhafte Präsenz zur schulpsychologischen Versorgung in Bad Neuenahr-Ahrweiler erhalten werden könne.

In seiner Resolution kritisiert der Ahrweiler Kreistag, die Zentralisierung der Beratungsstellen sei „der falsche Weg“. Die Probleme mit schwierigen Schülern, die eine sozialpädagogische beziehungsweise psychologische Betreuung benötigten, nähmen an allen Schulen zu. Eltern, Lehrer und Schulleitung benötigten sachkundigen Rat. Die Beratungsstelle im AW-Kreis müsse „sogar noch weiter ausgebaut und verstärkt werden“, fordert der Kreistag in seiner Willensbekundung.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 14.08.2003

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