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Neues Waffengesetz: Fristen beachten

Das neue Waffengesetz ist seit April in Kraft. Es sieht zahlreiche Neuregelungen für Waffenbesitzer, Waffenhändler und Behörden vor. Die Kreisverwaltung Ahrweiler weist auf aktuelle Fristen hin, die es zu beachten gilt.

Verboten ist seit April der Erwerb, Besitz und Umgang mit Spring-, Fall-, Butterfly- und Faustmessern, Wurfsternen, ungeprüften Elektroschockgeräten und Vorderschaft-Repetierflinten, bei denen der Hinterschaft durch einen Pistolengriff ersetzt ist. Wer diese Waffen besitzt, geht bis 31. August 2003 straffrei aus, wenn bis zu diesem Zeitpunkt solche Gegenstände unbrauchbar gemacht oder einem Berechtigten überlassen werden. In begründeten Einzelfällen ist eine Ausnahmegenehmigung des Bundeskriminalamts möglich.

Eine solche Amnestieregelung besteht auch für bisher unerlaubt besessene Schusswaffen. Hier bleibt straffrei, wer diese Waffen bis 30. September 2003 unbrauchbar macht, einem Berechtigten überlässt oder bei der Kreisverwaltung beziehungsweise einer Polizeidienststelle abgibt.

Wer Munition besitzt, die bisher ohne Erwerbserlaubnis besessen werden durfte – Munition aus Erbfällen, Restmunition für ehemalige Waffen, für die keine Munitionserwerbsberechtigung mehr vorliegt, Munitionserwerb vor dem 1. Januar 1973 –, muss dies der Kreisverwaltung als Waffenbehörde bis 31. August 2003 schriftlich anzeigen. Weitere Infos zum neuen Waffenrecht: Kreisverwaltung Ahrweiler, Ruf 02641/975-229 oder /975-588.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 25.08.2003

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