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„Mit dem Bau des Nürburgringes vergleichbar“

Landrat Dr. Pföhler: „Der Kreis Ahrweiler bekommt ein Weltklasse-Museum“

„Für den Kreis Ahrweiler ist heute ein historischer Tag, der mit dem Bau des legendären Nürburgringes Mitte der zwanziger Jahre vergleichbar ist. Damit werden wir auch kulturell auf der Poleposition stehen.“

Mit diesen Worten würdigte der Landrat des Kreises Ahrweiler, Dr. Jürgen Pföhler, die offizielle Präsentation der Pläne des weltberühmten amerikanischen Architekten Richard Meier für das Arp-Museum, das oberhalb des Künstlerbahnhofs in Remagen-Rolandseck entsteht. Durch die finanzielle Dimension dieses Großprojektes und seine internationale Ausstrahlung komme dem Museum eine ähnliche Bedeutung zu wie der weltbekannten Rennstrecke.

Mit dem Arp-Museum werde eines der letzten großen Projekte des Bonn/Berlin-Ausgleichs „endlich Realität“. Es verlängere die Bonner Museumsmeile bis in den Kreis Ahrweiler hinein. Damit werde in der Tourismusregion Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, die jährlich mehr als 20 Millionen Besucher zu verzeichnen habe, „ein neues Highlight der Spitzenklasse“ und „ein markanter Anziehungspunkt“ geschaffen, erklärte Pföhler.

Zugleich sei das Museum für zwei der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts, Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, als „kultureller Leuchtturm am Rhein“ das zentrale Kulturprojekt im Rahmen des Bonn/Berlin-Ausgleichs. Es sei ein „Brückenschlag ins benachbarte Nordrhein-Westfalen“ und verbinde damit zwei Bundesländer. Gleichzeitig wirke es als „Scharnier zwischen den Kunstregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main“ und stehe mit Blick auf Berlin auch für „eine Stärkung des Föderalismus in der Kulturpolitik“.

Meier, der 1984 den als „Nobelpreis“ der Architektur geltenden Pritzker-Preis erhalten hat, regiere „seit Jahrzehnten im Olymp“ der Architektur, sagte Pföhler weiter. Neben vielen bedeutenden Bauwerken habe Meier in Los Angeles den größten zusammenhängenden Museumskomplex der Welt entworfen: das Getty-Center. Damit habe der Kreis Ahrweiler künftig etwas mit Los Angeles gemeinsam: nämlich ein Museum über den Höhen der Stadt, hier Remagen, dort L.A. – und über dem Wasser, hier der Rhein, dort der Pazifik.

„Die Landesregierung, der Kreis Ahrweiler und die Stadt Remagen haben eine großartige Gemeinschaftsleistung vollbracht“, betonte der Landrat. Nur durch diesen „engen Schulterschluss“ habe sich „das ambitionierteste Kultur-Projekt in Rheinland-Pfalz“ absichern lassen. Er dankte Ministerpräsident Kurt Beck, der Wort gehalten und das Arp-Museum entscheidend vorangebracht habe. Weiter dankte Dr. Pföhler allen Partnern des Bonn/Berlin-Ausgleiches, insbesondere der Bundesregierung, namentlich Ministerialdirigent Klaus Westkamp, sowie den Partnern in der Region, der Stadt Remagen, der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und der nordrhein-westfälischen Landesregierung.


Pressekonferenz „Arp-Museum“
Präsentation der Entwürfe durch Architekt Richard Meier und Ministerpräsident Kurt Beck
am 16.09.2003, 17 Uhr, Remagen-Rolandseck, Restaurant Bellevuechen, Bonner Straße 68

Statement von Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Kreis Ahrweiler
Sperrfrist: 16.09.2003, 17 Uhr


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 16.09.2003

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