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Für Kriegsgräber sorgen

Volksbund sammelt wieder – 15.000 Euro im Vorjahr

Den Spendenaufruf des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gibt Landrat Dr. Jürgen Pföhler an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Ahrweiler weiter. Die diesjährige Haus- und Straßensammlung des Volksbundes findet vom 31. Oktober bis 21. November statt.

Seit mehr als 80 Jahren erfasst, erhält und pflegt der Volksbund die Gräber der deutschen Kriegstoten. Dabei werden Angehörige zur Kriegsgräberfürsorge betreut, öffentliche und private Stellen beraten und die internationale Zusammenarbeit sowie die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten unterstützt. In Obhut der Organisation befinden sich Gräber von 1,9 Millionen Kriegstoten auf 806 Soldatenfriedhöfen in 43 Ländern.

Der Volksbund organisiert Fahrten zu den Kriegsgräberstätten, veranstaltet Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen und informiert in Schulen und Schulfreizeiten. Auf vier Kriegs-gräberstätten im Ausland wurden Jugend-Begegnungsstätten errichtet. Dort gestalten Schul- und Jugendgruppen friedenspädagogische Projekte.

Seit der politischen Wende in Osteuropa arbeitet der Volksbund schwerpunktmäßig in den Staa-ten des einstigen Ostblocks. Bundespräsident Johannes Rau bezeichnet die Kriegsgräberfür-sorge als „unverzichtbare Arbeit für Verständigung, Versöhnung und Frieden“. Im vergangenen Jahr spendeten die AW-Bürger mehr als 15.000 Euro. – Info: Volksbund Deutsche Kriegsgrä-berfürsorge e.V., Bezirksverband Koblenz, Kurfürstenstraße 46, 56068 Koblenz, Ruf 0261/1336890, Fax /1336895, bv-koblenz@volksbund.de.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.10.2003

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