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1A-Gelegenheit, die A1 zu unterstützen

Landrat appelliert: „Für Eifelautobahn stark machen“ – Lückenschluss bei Adenau entlastet Strecke zwischen Brohltal und Grafschaft – Service im Internet

Den baldigen Lückenschluss der Eifelautobahn A 1 persönlich unterstützen können Privatpersonen und Unternehmer über die Internet-Seiten der Kreisverwaltung Ahrweiler www.kreis.aw-online.de. Unter „Wirtschafts-Info“ sind die Sonderseiten „Pro A1“ eingerichtet. Diese enthalten ein entsprechendes Mail-Feld mit der Möglichkeit, die eigene Meinung zu begründen.

„Die Chancen für den Lückenschluss der A1 zwischen Blankenheim und Daun mit einer Anschlussstelle für Adenau waren noch nie so günstig wie jetzt“, betont Landrat Dr. Jürgen Pföhler und appelliert an die breite Öffentlichkeit, „Flagge zu zeigen und sich für den Bau der Autobahn stark zu machen.“ Ein möglichst starkes Votum aus der Region für die A1 werde bei den politisch Verantwortlichen in Mainz und Berlin als deutliches Signal verstanden.

Die nächsten Schritte: Zunächst müsse der im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2001 bis 2015 festgestellte „vordringliche Bedarf“ in das Bundesfernstraßen-Ausbaugesetz übernommen werden. Es komme entscheidend auf die Landesregierung in Mainz an, dass die Planungen rechtlich und technisch auf sicheren Füßen stehen.

Pföhler, der im Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, Hermann-Josef Romes, „eine der treibenden Kräfte“ für den Bau des 31 Kilometer langen Autobahnstücks sieht, bezeichnete den Lückenschluss als „das für uns bedeutendste überregionale Verkehrsprojekt“. Die A1 bringe dem gesamten Kreis Ahrweiler Vorteile, auch dem östlichen Teil zwischen dem Brohltal und der Grafschaft, wo die A 61 entlastet werde.

Die wesentlichen Argumente pro A1 nach Meinung des Ahrweiler Landrats: Die moderne Verkehrsinfrastruktur sei ein entscheidender Standortfaktor für alle Regionen und „überlebenswichtig für den strukturschwachen ländlichen Raum“. Der Bau der A 61 habe im Osten des Kreisgebiets für neue Gewerbegebiete und steigende Einwohnerzahlen gesorgt.

Auch im Westteil, der Hocheifel, werde die A1 neue, heimatnahe Arbeitsplätze schaffen und das Pendleraufkommen minimieren. Dies sei umweltschonend, entlaste die Gemeinden vom Durchgangsverkehr und sorge damit für mehr Verkehrssicherheit. Für den Nürburgring sei der Lückenschluss sehr wichtig. Die Wirtschaftzentren in Nordrhein-Westfalen ließen sich mit der A1 besser erreichen.

Vor Ort seien Fragen der landwirtschaftlichen Betriebe und des Schallschutzes zu klären, die vor allem Bürgermeister Romes bereits aufgegriffen habe. Neben der Möglichkeit, sich persönlich für den zügigen Autobahnbau einzusetzen, enthalten die Internet-Seiten des AW-Kreises den aktuellen Planungsstand und weitere Infos zur A1.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.10.2003

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