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Weinbergspfähle sind Sondermüll

Verbrennen führt zu hohen Geldstrafen

Althölzer aus der Landwirtschaft und dem Weinbau, die imprägniert oder auf sonstige Weise mit Holzschutzmitteln behandelt wurden, zählen zum Sondermüll und müssen entsprechend entsorgt werden. Solche Hölzer dürfen nicht verbrannt werden oder in den normalen Restmüll gelangen. Ansonsten drohen hohe Geldstrafen. Darauf macht der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) aufmerksam.

Die seit März 2003 geltende bundesweite Altholzverordnung teilt Hölzer in vier Gruppen ein: von A I (beispielsweise unbehandeltes Vollholz) bis zu A IV; zu dieser Gruppe zählen etwa behandelte Weinbergspfähle, Bahnschwellen, imprägnierte Gartenmöbel, Fenster, Außentüren, Konstruktionshölzer oder Jägerzäune. Ziel der Altholzverordnung ist es, solche mit Schadstoffen belasteten Hölzer aus dem Stoffkreislauf auszuschleusen und umweltgerecht zu beseitigen.

Im Kreis Ahrweiler stehen zur Entsorgung belasteter Althölzer im Abfallwirtschaftszentrum "Auf dem Scheid" in Niederzissen und auf der Müllumladestation Leimbach spezielle Container bereit. Dort können die Schadstoffhölzer gegen Gebühr entsorgt werden. – Weitere Infos finden sich im Internet unter www.kreis.aw-online.de (AWB anklicken) oder unter www.awb.aw-online.de. Für eine telefonische Beratung steht die AWB-Abfallberatung gerne zur Verfügung: Ruf 02641/975-444 oder 975-222.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.10.2003

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