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Kreis steht in Startlöchern für vier weitere Schulerweiterungen

Landrat beantragt vorzeitigen Baubeginn für Rhein-Gymnasium, BBS, Don-Bosco-/Levana- und Korczak-Schule – Steigende Schülerzahlen

Der Kreis Ahrweiler will Anfang 2004 mit den Bauarbeiten zur Erweiterung von vier weiteren Schulen beginnen. Deshalb hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler bereits jetzt die Bewilligung zum vorzeitigen Baubeginn beim Mainzer Bildungsministerium beantragt.

„Wir wollen im Frühjahr loslegen, brauchen aber zuvor grünes Licht aus Mainz“, erklärte der Landrat. Im einzelnen handelt es sich um die vier Erweiterungen am Rhein-Gymnasium Sinzig sowie an der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler (BBS) und an den drei Sonder-schulen, nämlich der Janusz-Korczak-Schule in Sinzig (2. Bauabschnitt) sowie an der Don-Bosco- und an der Levana-Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Bauarbeiten an Don-Bosco und Levana im Schulzentrum Bachem werden zusammengefasst.

„Zwingend erforderlich“ nennt Dr. Pföhler die anstehenden Baumaßnahmen, damit an den Schulen dauerhaft ein vernünftiger Unterricht stattfinden könne. Grund für die Dringlichkeit seien die nach wie vor steigenden Schülerzahlen, wobei an den Sonderschulen zusätzlich noch Platz für den neu eingerichteten Ganztagsschulbetrieb gebraucht werde.

Beim Anstieg der Schülerzahlen handelt es sich nach den Worten Pföhlers um keinen kurzfristi-gen Effekt. Nach der Schulentwicklungsplanung, die der Kreis für seine elf Schulen in Auftrag gab, sei erst ab 2007 mit einem dann beginnenden Rückgang der Schülerzahlen zu rechnen. „Schülerzahlen, die dem heutigen Baubestand an den Schulen entsprechen, werden – wenn überhaupt – erst Jahre später wieder erreicht“, schrieb Pföhler nach Mainz.

Bereits jetzt müssten Fachräume zu allgemeinen Unterrichtsräumen umgewidmet werden. So-mit könne kein vollständiger Fachunterricht erteilt werden. Der Kreis werde die Finanzmittel für die Schulerweiterungen im Entwurf des Haushaltsplans 2004 vorsehen. Die ausführungsreifen Baupläne lägen vor, so Pföhler weiter.

Der AW-Kreis hat ein Schulbauprogramm aufgelegt, das bis 2005 läuft, alle elf kreiseigenen Schu-len umfasst, 30 Millionen Euro schwer ist und für Landrat Pföhler „absolute Priorität“ genießt. Die Strategie fußt auf drei Pfeilern. Erstens hat eine detaillierte Baubestandsanalyse gezeigt, an und in welchen Gebäuden Renovierungsbedarf besteht. Zweitens lieferte eine professionelle Schülerprog-nose Zahlen, an welchen Schularten und Standorten mit welchen Schülerentwicklungen künftig zu rechnen ist. Drittens:
Auf dieser Basis legte der Landrat dem Ahrweiler Kreistag das Schulbauprogramm vor, das zuvor mit den Schulleitern abgestimmt worden war.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.11.2003

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