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Kindgerecht, grün, sicher und mit vielen Spielmöglichkeiten

Realschule Ahrweiler: Kreis gestaltet Außenanlagen für 520.000 Euro

Das neue Erweiterungsgebäude der Realschule Ahrweiler ist fertig, die Umbauarbeiten im alten Haus 1 sind im Gange, die Außenanlagen für das gesamte Schulgelände befinden sich derzeit in der Planung. 520.000 Euro hat der Kreis Ahrweiler für die Außengestaltung angesetzt.

„Die steigenden Schülerzahlen, die zum Erweiterungsbau führten, erfordern nicht nur neue Klassenräume, sondern auch zusätzliche und erhebliche Investitionen in den Schulhof und das Umfeld“, sagte Landrat Dr. Jürgen Pföhler jüngst vor dem Kreis- und Umweltausschuss. Dieses Gremium gab dann grünes Licht für die Entwurfsplanung der Außenanlagen und den entsprechenden Kostenrahmen. Zuvor waren die Pläne mit der Schule abgestimmt worden.

Der Begriff „Außenanlagen“ greife zu kurz, erklärte Pföhler weiter. In der Ahrweiler Schützenstraße plane der Kreis für seine Schule „mehr als nur das reine Anlegen von Grünflächen“. Kinderfreundlich solle der neue Pausenhof werden, mit möglichst vielen Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten. „Wir brauchen ein Gesamtkonzept, das die Erschließung, Entwässerung, Beleuchtung, Transport- und Rettungswege sowie die Aufenthaltsflächen umfasst. Es leuchtet ein, dass ein solches Konzept auch hohen finanziellen Aufwand erfordert“, argumentierte Pföhler gegenüber dem Kreisausschuss.

In der Schützenstraße baut der Kreis als Schulträger der Realschule Ahrweiler seit 2000 und bis 2005 für 10,45 Millionen Euro. Die dortige Baustelle ist Teil des Schulbauprogramms, das insgesamt 30 Millionen Euro für die elf Kreisschulen umfasst, bis 2005 läuft und für Landrat Pföhler „absolute Priorität“ genießt. Bereits fertig ist neben dem Erweiterungsgebäude um 14 Klassen- und Fachräume die neue Dreifeld-Sporthalle.

Was konkret wird neben und zwischen den mittlerweile fünf Gebäuden auf dem Realschul-Grundstück errichtet? Die Haupterschließung der Schule für Fußgänger und Kraftfahrzeuge erfolgt wie bisher zentral über den Haupteingang zu Haus 1. Die vorgelagerten Stellflächen für Fahrräder und Kfz bleiben erhalten und werden, dem erhöhten Bedarf folgend, vergrößert. Neu ist die Trennung zwischen den Stellplätzen für Fahrräder und für Kfz, die so angelegt werden, dass keine Kreuzungspunkte zwischen rollenden Beförderungsmitteln und Fußgängern entstehen. Fußgänger erreichen die Gebäude jetzt über eigene Wege, was Gefahren vermindert.

Die Turnhalle wird wie bisher über den Schulhof erschlossen. Das bringt zwei Vorteile: Erstens lässt sich die abendliche Hallennutzung durch Sportvereine besser lenken, was die Nachbarschaft vor etwaigen Belästigungen schützt. Eine direkte Anfahrmöglichkeit an die Halle ist, außer für Liefer- und Rettungsfahrzeuge, ausdrücklich nicht vorgesehen. Zweitens ist es die kürzeste zu beleuchtende Wegstrecke.
In Haus 1 werden neue Schülertoiletten geschaffen. Aus den bisherigen Mädchentoiletten entsteht ein Schulkiosk. Innenausbau und Einrichtung dieses Pausenverkaufs erledigt die Schule in Eigenleistung.

Eine Freifläche mit aufgezeichneten Markierungen fungiert als Kleinspielfeld. Entlang der Grundstücksgrenze entsteht ein durchschnittlich 1,50 Meter breiter Pflanzstreifen. Die dortigen Bäume werden teilweise erhalten, teilweise werden neue gepflanzt. Die Bäume auf dem Grundstück selbst bleiben stehen. Die Dächer der Versorgungstrakte und der neuen Turnhalle sind bereits als Gründächer ausgelegt. Die Zufahrten zur Turnhalle entlang der Westseite (Richtung Ahrweiler) sowie um Haus 4 werden mit Rasengittersteinen angelegt.

Wenn die Gesamtkosten eingehalten werden, sind weitere Maßnahmen zur Begrünung und Belebung des Schulhofs vorgesehen. Dazu zählen ein „grünes Klassenzimmer“ sowie die Vergrößerung des Feuchtbiotops.

Bildunterzeile zum FOTO:
Die Gesamtansicht der Realschule Ahrweiler zeigt neben den bestehenden Gebäuden (dunkelblau) zahlreiche Grün- und Spielflächen. Der Haupteingang (links unten) erfolgt von der Schützenstraße aus (unten).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 06.11.2003

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