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Macht Bundesgesetzgeber die Gelbe Tonne überflüssig?

AWB-Arbeitsgruppe soll neue Wege der Mülltrennung prüfen

Eine neue Arbeitsgruppe im Werksausschuss des Abfallwirtschaftsbetriebs Kreis Ahrweiler (AWB) soll neue Wege des Mülltrennens prüfen. Vor dem Hintergrund bundesweiter Diskus-sionen um die Gelbe Wertstofftonne erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler: „ Wir haben heute ein exzellentes Abfallentsorgungssystem. Wir wollen aber auch in fünf oder zehn Jahren kos-tengünstig und bürgerfreundlich wirtschaften.“

Wer am Puls der Zeit sein möchte, müsse ständig neue Entwicklungen beobachten. Pföhler: „Derzeit ist einiges in Bewegung. Im Bundestag wird eine Gesetzesänderung diskutiert, nach der für den gelben und den grauen Müll künftig nur noch eine Tonne benötigt würde.“ Auch in der Stadt Köln gebe es ähnliche Überlegungen. Der AW-Kreis wolle gerüstet sein, falls der Bundesgesetzgeber sich neu entscheide.

Technische Fortschritte in den Sortier- und Verwertungsanlagen könnten Optionen schaffen, die für die Zukunft noch kostengünstiger und umweltfreundlicher seien und die Bürger bei der Mülltrennung entlasteten. „Die Abfallgebühren im Kreis Ahrweiler sind seit sieben Jahren stabil. Wir sind heute in dieser glücklichen Situation, weil wir früher vorausschauend geplant haben.“ Diese Strategie gelte es beizubehalten, so Pföhler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 17.11.2003

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