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Landrat: „Der Nürburgring hat einen strukturpolitischen Auftrag“

Blockade-Haltung der Grünen gefährde Arbeitsplätze – „Wirtschaftsmotor der Region“

„Kopfschütteln und Unverständnis“ hat die jüngste Kritik der rheinland-pfälzischen Grünen an der Nürburgring GmbH bei Landrat Dr. Jürgen Pföhler hervorgerufen. „Es zeugt von Ahnungslosigkeit, wenn die GmbH alleine 2002 und 2003 satte 2,7 Millionen Euro an das Land gezahlt hat und dann von den Landes-Grünen als Sanierungsfall dargestellt wird“, erklärte Dr. Pföhler.

Außerdem dürfe man den Nürburgring als Unternehmen „keinesfalls isoliert betrachten“. Pföhler: „Der Blick muss weiter reichen: Der Nürburgring mit seinen verschiedenen Geschäftsfeldern, Veranstaltungen und dem Gewerbegebiet generiert Umsätze, die einer ganzen Region zugute kommen. Dahinter stecken Arbeitsplätze, ja wirtschaftliche Existenzgrundlagen für ganze Familien und Investitionen von 100 Millionen Euro in den vergangenen zehn Jahren mit Aufträgen für Handwerker und Unternehmer.“

Der Umsatz des Unternehmens habe sich von 1995 bis 2002 um 147 Prozent auf 40,6 Millionen Euro gesteigert. Mit zwei Millionen Besuchern im Jahr sei der Nürburgring „ein Tourismusmagnet, um den uns andere Regionen beneiden“, listet der Ahrweiler Landrat weitere Argumente auf.

Es sei bedauerlich, wenn eine politische Partei solche Fakten ignoriere, betonte Dr. Pföhler und ergänzte: „Die Grünen denken innerhalb einer Glasglocke. Der Nürburgring ist keine Insel ohne Umland, sondern der wichtigste und stärkste Wirtschaftsmotor in einer strukturschwachen Region. Der Nürburgring habe einen „strukturpolitischen Auftrag“. Mit ihren jüngsten Anwürfen schadeten die Grünen dem Wirtschaftsunternehmen und gefährdeten damit Arbeitsplätze.

Die Blockade-Haltung gegen den Nürburgring ziehe sich wie ein roter Faden durch die grüne Politik, etwa mit der Forderung bei der Landtagswahl 1996 nach der völligen Schließung des Nürburgrings oder mit dem Antrag im Kreistag bei den Haushaltsberatungen 2002, dass der Kreis Ahrweiler seinen 10-Prozent-Anteil an der Nürburgring GmbH verkaufen solle.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.12.2003

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