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Näkel-Surges: „Weiter Druck auf Schily ausüben“

BKA-Verlagerung: Unterschriften-Aktion des AW-Kreises unterstützen

Im Streit um die mögliche Verlagerung des Bundeskriminalamtes (BKA) vom Standort Meckenheim nach Berlin gerät Bundesinnenminister Otto Schily immer stärker unter Druck. Das erklärte die Erste Kreisbeigeordnete Ingrid Näkel-Surges, nachdem sich die Führungskräfte des BKA einhellig gegen den von Schily vorgeschlagenen Umzug ausgesprochen haben.

Zugleich verweist die Landrats-Vertreterin auf die Internet-Aktion der Kreisverwaltung Ahrweiler, mit der der AW-Kreis den Protest der Stadt Meckenheim zum Erhalt der dortigen BKA-Dienststelle unterstützt. Mehr als 130 Personen haben sich nach den Worten von Näkel-Surges bereits in den ersten Tagen unter www.kreis.aw-online.de namentlich eintragen und sich für den BKA-Standort Meckenheim ausgesprochen.

Wenn dieser Zuspruch auch im Kreis Ahrweiler noch stärker wachse, habe die Region weitere gute und gemeinsame Argumente gegen die Umzugspläne, wirbt die Kreisbeigeordnete dafür, „dass sich noch mehr Bürger an unserer Unterschriften-Aktion beteiligen.“
Die Schily-Pläne seien „auch fachlich nicht mehr haltbar“, nach dem sich alle acht BKA-Abteilungsleiter, auch der in Berlin, offen gegen die Verlagerung ihrer Behörde in die Bundeshauptstadt ausgesprochen haben, betonte Näkel-Surges und kritisierte: „Mit seinem Zentralisierungseifer für Berlin schadet Bundesinnenminister Schily unserer Region.“ 500 Menschen im Kreis Ahrweiler, BKA-Beschäftigte und deren Angehörige, wären von einer Verlagerung der Meckenheimer Dienststelle betroffen. Die Region dürfe nicht nachlassen, weiter an einem Strang zu ziehen und Druck auf Schily auszuüben, so Näkel-Surges.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 22.01.2004

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