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„Gigantischer strukturpolitischer Erfolg“

Landrat Dr. Pföhler: Formel 1 sorgt für 50 Prozent des Nürburgring-Umsatzes

Der Nürburgring und vor allem die gesamte Region werden nach den Worten von Landrat Dr. Jürgen Pföhler vom Verbleib der Formel 1 bis 2009 enorm profitieren. Zwischen den Rennstrecken herrsche „weltweit ein gnadenloser Konkurrenzkampf bei der Formel 1“, der sich durch neue Standorte etwa in Asien noch verschärft habe. Deshalb sei die Vertragsverlängerung ein „gigantischer strukturpolitischer Erfolg für den Kreis Ahrweiler und die Eifel“, so Pföhler.

Die Unternehmensgruppe Nürburgring mit ihren verschiedenen Geschäftsfeldern, Veranstaltungen und dem Gewerbegebiet generiere Umsätze, die vor allem für die strukturschwache Eifel lebensnotwenig seien. Dr. Pföhler: „Der Nürburgring sichert rund 3.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze und schafft wirtschaftliche Existenzgrundlagen für eine ganze Region. Investitionen von 100 Millionen Euro allein in den vergangenen zehn Jahren haben entsprechende Aufträge für Handwerker und Unternehmer gebracht.“

Der ´Ring´ sei die größte Sportstätte Deutschlands mit jährlich zwei Millionen Besuchern und habe einen „strukturpolitischen Auftrag“. Rund 50 Prozent des Umsatzes der Nürburgring GmbH entstehe durch die Formel 1. Ein Grand-Prix-Wochenende verschaffe der Region mehr als 60 Millionen Euro Umsatz.

Der Landrat gratulierte auch in seiner Funktion als Aufsichtsratsmitglied der Nürburgring GmbH ihrem Geschäftsführer Dr. Walter Kafitz zu einem „großartigen Verhandlungserfolg“. Dank richtete Pföhler zudem an das Land Rheinland-Pfalz als Mehrheitsgesellschafter. „Ohne die massive Unterstützung von Finanzstaatssekretär Dr. Ingolf Deubel hätte es die Verlängerung der Formel 1 nicht gegeben“, betonte der Ahrweiler Landrat.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 03.02.2004

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