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Landrat: „Wir brauchen Menschen, die sich um Tiere kümmern“

Kreis unterstützt Tierschutzvereine in Remagen, Kreisstadt, Frankenau und Bad Bodendorf

Der Kreis Ahrweiler unterstützt erneut die Tierschutzvereine. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat die Vorsitzenden dieser Organisationen jetzt eingeladen. Anlass: ein Meinungsaustausch, vor allem jedoch die Aushändigung von Schecks. Mit insgesamt 2.500 Euro greift der AW-Kreis fünf Vereinen erneut finanziell unter die Arme.

„Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die sich um Tiere kümmern“, meinte der Landrat. Es seien vor allem berufliche Tierschutzexperten und ihre ehrenamtlichen Helfer, die für verwahrloste oder gequälte Tiere sorgten und auf Missstände hinwiesen. „Außerdem kostet aktiver Tierschutz Geld“, sagte Dr. Pföhler mit Blick auf die jährliche Finanzspritze des Kreises.

Das Geld fließt diesmal an den Tierschutzverein Remagen und Umgebung e.V., an den Tierschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler und Umgebung e.V., den Eifelhof Frankenau in Heckenbach, den der Tierschutzverein Bonn und Umgebung betreibt, sowie an die Tier- und Naturfreunde „Schwanenteich“ e.V. in Sinzig-Bad Bodendorf. Der Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler hatte seinen Kreiszuschuss bereits erhalten, damit die Finanznot überbrückt werden konnte.

Für die Tierschutzvereine stehe in der Kreisverwaltung ein kompetentes Team beratend zur Verfügung. Konkret nannte Dr. Pföhler den stellvertretenden Leiter des Kreis-Veterinäramtes, Dr. Karl Hehlein. Ein Aufgabenschwerpunkt des Tiermediziners liege in der Bekämpfung von Tierseuchen und beim Tierschutz.

Der Tierschutzverein Remagen feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag und betreibt sein Tierheim seit fast 25 Jahren. Abgesichert durch einen Rahmenvertrag mit den Städten und Gemeinden, betreut der Verein um die Vorsitzende Anette Breest auch Fundtiere, vorwiegend Hunde und Katzen.

Der 1999 gegründete Tierschutzverein in Bad Neuenahr-Ahrweiler arbeitet eng mit den Kollegen aus Remagen zusammen. Treibende Kraft ist der Vorsitzende Horst Rohr, der mehrere Projekte auf den Weg gebracht hat. Jüngstes Beispiel: die 50-seitige Broschüre „Tierschutz-Info“ der Tierschutzvereine im Kreis Ahrweiler, vor der bislang zwei Ausgaben erschienen sind.

Der Bonner Verein ist mit mehr als 3.000 Mitgliedern die größte der vier Einrichtungen. Der Eifelhof Frankenau in Oberheckenbach besteht seit 1995 als eine Art Außenstelle, in dem Hunde, Katzen, Pferde, Schweine und Ziegen „unter sehr guten Bedingungen untergebracht sind“, wie die Kreis-Veterinäre betonen. Barbara Töpfer führt diesen Verein seit vielen Jahren.

Das Gehege der Tier- und Naturfreunde „Schwanenteich“ an der Ahr zwischen Sinzig und Bad Bodendorf stellt seit 28 Jahren einen Anziehungspunkt für Ausflügler aller Generationen dar. Vorsitzender Karl-Wilhelm Scheele und seine Vereinskollegen haben in den vergangenen Jahren vor allem junge Eltern mit Kindern angesprochen, die sich um die Kleinpferde kümmern – Biologieunterricht der besonderen Art.

(Artikel zum Termin 18.02.2004, 12 Uhr)


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.02.2004

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