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Auch Schafe und Ziegen müssen jetzt markiert werden

Vorschrift gilt für Betriebe und Hobbyhalter – Kampf gegen Tierseuchen

Schafe und Ziegen müssen gekennzeichnet werden. Auf diese zwingende Vorschrift macht die Kreisverwaltung Ahrweiler alle Halter dieser Tiere aufmerksam. Die Halter, die dem Kreis-Veterinäramt bekannt sind, werden in den nächsten Tagen per Post mit näheren Hinweisen informiert.

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) hat zu erheblichen Schäden geführt und muss bekämpft werden. Ohne die lückenlose Kennzeichnung der landwirtschaftlichen Nutztiere sind Tierbewegungen und die Verbreitung der Erreger nicht zu verfolgen. Rinder und Schweinebestände sind EU-weit bereits in elektronischen Dateien erfasst. Die Viehverkehrs-Verordnung schreibt dies jetzt auch für Schafe und Ziegen in Betrieben und bei Hobbyhaltern vor.

Die Kennzeichnung muss spätestens sechs Monate nach der Geburt im Ursprungsbetrieb erfolgen. Verlässt ein Tier den Ursprungsbetrieb, muss es auf jeden Fall gekennzeichnet sein. Dafür gibt es drei Möglichkeiten: durch Ohrmarken, durch eine anerkannte Züchtervereinigung oder durch Tätowierungen.

Altschafe müssen nachgekennzeichnet werden. Zudem müssen alle Tierbesitzer, die mehr als drei Mutterschafe oder -ziegen halten, ein Bestandsregister führen. Noch Fragen? Die Mitarbeiter des Kreis-Veterinäramtes helfen gerne weiter: Ruf 02641/975-225.


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 05.03.2004

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