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„Der Kreis steht wie eine Eins hinter der Bewerbung“

Ahrtal möchte Landesgartenschau 2008 ausrichten – Kreistagsparteien, Landrat und Bürgermeister einig – Neue Broschüre und zehn gute Gründe

Frische Primeln als Vorboten des Frühlings, eine neue, farbenfrohe Broschüre, zehn gute Gründe und die Gewissheit, dass eine ganze Region hinter dem Projekt steht: Die Bewerberstädte Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig sind mit dem Kreis Ahrweiler für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2008 gewappnet.

Das zeigte sich jetzt, als die Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Tappe (Kreisstadt) und Wolfgang Kroeger (Sinzig) die versammelte politische Spitze des AW-Kreises mit Nachdruck von der Doppelbewerbung überzeugen wollten. Dies gelang eindeutig. „Sie rennen bei uns offene Türen ein“, erklärte Landrat Dr. Jürgen Pföhler und versicherte: „Der Kreis Ahrweiler steht wie eine Eins hinter Ihrer Bewerbung.“ Damit vertrat der Landrat zugleich die Auffassung der fünf Kreistags-Parteien und der AW-Abgeordneten in Berlin und Mainz.

Während Bürgermeister Kroeger die blühenden Primeln in der großen Kreistagsrunde verschenkte und damit symbolisch auf die Gartenschau-Bewerbung des unteren Ahrtals hinwies, verteilte sein Amtskollege Dr. Tappe die neuen Flyer („Das Ahrtal in seinem Element“) und lieferte zehn Argumente, die für Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig als Ausrichtungsorte der 3. rheinland-pfälzischen Landesgartenschau sprechen.

Die Landesgartenschau schreibe sich das Thema „Nachhaltigkeit“ für Jahre und Jahrzehnte auf die Fahne; gerade einen solchen Positiv-Impuls brauche die Region nach den Negativ-Auswirkungen des Bonn-Berlin-Beschlusses sowie der Gesundheits- und der Bundeswehr-Strukturreform, sagte Tappe. Die Doppelbewerbung zweier Städte sei „ein echtes Alleinstellungsmerkmal“ nach dem Motto: eins und eins sind mehr als zwei – das verbindende Element sei die Ahr mit den Kurorten Bad Bodendorf und Bad Neuenahr, so Tappe.

Die Verkehrserschließung der dezentralen Landesgartenschau sei gelöst, die Besucher-Parkplätze ohne zusätzliche Belastung der Innenstädte erreichbar. Die Ahrtal-Bahn stelle das Rückgrat der Verkehrsachse dar; hinzu komme der Ahrtal-Radweg. Erweiterungszonen seien vorhanden (Ahrmündung, Rosendorf Löhndorf, das Projekt Stadtgrün in Ahrweiler, die Flächen der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt, der Bürgerwald in Sinzig).

Tappe weiter: „Schon jetzt stehen Kooperationspartner fest, die sich dem Thema Wasser verschrieben haben: Apollinaris, Sinziger Mineralbrunnen, UNICEF (Thema: Das Gold des 21. Jahrhunderts), World Wildlife Fund (Thema: die Ahrmündung), die Aktiengesellschaft Bad Neuenahr (Thema: Thermalquellen, Heilwasser)“. Und: 2008 feiere das Land Rheinland-Pfalz mit beim 150-jährigen Bestehen der Aktiengesellschaft Bad Neuenahr.

Mainz könne sich organisatorisch fest auf das Ahrtal verlassen: Alle Kernflächen befänden sich bereits im Eigentum der beiden Städte oder der Kooperationspartner. Klassische Gartenbaukunst (die Rekonstruktion und zeitgemäße Weiterentwicklung historischer Parkanlagen) und die naturnahe Ausrichtung (Kultur- und Naturlandschaften am Fluss, Orchideen- und Streuobstwiesen, Ahrmündung, Bürgerwald des 21. Jahrhunderts) erfüllten die Erwartungen der Gartenschau-Besucher.

„Wir sind uns einig“, führte der Kreisstadt-Bürgermeister weiter aus, „es handelt sich nicht um eine Funktionärsbewerbung oder den alleinigen Willen zweier Stadträte oder des Kreistages. Unsere Bürger stehen voll hinter dem Konzept.“ Tappes Fazit mit Blick auf die Mainzer Landesregierung: „Wer den Kreis Ahrweiler und das Ahrtal schlagen will, muss erst einmal eine objektiv bessere Bewerbung abgeben.“

Bildunterzeile zum FOTO:
Neue Broschüren und frische Blumen: Die politische Spitze des Kreises Ahrweiler mit Landrat Dr. Pföhler (4.v.l.) steht geschlossen hinter der Bewerbung des Ahrtals als Ausrichter der Landesgartenschau 2008. Die Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dr. Tappe (7. v.r.), und Sinzig, Kroeger (6.v.l.), überzeugten die Kreis-Vertreter nachdrücklich.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 26.03.2004

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