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„Premium-Standort mit eigenem Autobahnanschluss“

Innovationspark Rheinland in Grafschaft: Internet-Auftritt steht, Vermarktung läuft auf Hochtouren

Der Innovationspark Rheinland (IPR) in der Gemeinde Grafschaft, der zurzeit 22 Hektar an voll erschlossenen Gewerbeflächen bietet, ist eines der zentralen wirtschaftlichen Zukunftsprojekte im Kreis Ahrweiler. Der Internet-Auftritt des IPR steht jetzt. Die neue Web-Präsenz (www.innovationspark-rheinland.de) war Anlass für die politischen Akteure, über Stand und Perspektiven dieses Großprojekts zu berichten.

Dies taten Dr. Michael Gramm (Regionale Strukturentwicklung und Wirtschaftsförderung in Jülich), der den IPR für den Kreis Ahrweiler und die Gemeinde Grafschaft vermarktet, Landrat Dr. Jürgen Pföhler, der den IPR als „Premiumstandort mit eigenem Autobahnanschluss“ hervorhob, sowie die Bürgermeister Hubert Kolvenbach (Grafschaft) und Wolfgang Kroeger (Sinzig) in einem Pressegespräch.

Dabei hieß es, durch die erfreuliche Förderzusage des Bundes sei es dem Kreis Ahrweiler möglich geworden, das Vermarktungsspektrum in den überregionalen Aktivitäten zu erweitern. So werde neben der IPR auch das Innovations- und Gründerzentrum Sinzig (IGZ) bis Mitte 2006 zielgerichtet unterstützt. Mit der Bundesförderung von 50 Prozent sowie den ergänzenden Finanzmitteln von Kreis, Gemeinde Grafschaft und der IGZ GmbH stünden seit 2003 für drei Jahre 700.000 Euro für die Vermarktung bereit.

Dr. Gramm berichtete weiter: Nachdem bislang Sichtungs- und Vorbereitungsmaßnahmen im Vordergrund gestanden hätten, liefen nun die konkreten Ergebnisse für die medialen Präsentationen auf. So werde der IPR auf 22 Seiten zweisprachig im Internet präsentiert sowie in die regionale und kreisweite Wirtschaftsförderung integriert. Zahlreiche Links wiesen auf die Vorzüge des Gesamtstandortes hin, „etwa die Einbettung in die beeindruckende Hochschullandschaft“, wie Gramm betonte.

Die Internet-Präsentation sei einer der ersten Bausteine. Zusätzlich werde 2004 ein Bündel von Marketingmaßnahmen umgesetzt. Deren Gesamtzielsetzungen sollen auf drei strategischen Feldern greifen: erstens dem Ausbau der regionalen Kommunikation sowie der internen Netzwerkbildung; zweitens der Verbesserung und dem Ausbau der Präsenz im regionalen Verbund; drittens der ziel- und branchengerichteten Akquisition.

Bei dieser abgestimmten und integrierten Vorgehensweise arbeiteten die Akteure vor Ort Hand in Hand. Unter dem Projektmanagement von Dr. Gramm sitzen Vertreter von Industrie- und Handelskammer, IPR, Fachhochschule Remagen, Tourismusförderung, IGZ und der Kreis-Wirtschaftsförderung als ständige Partner bei festen Gesprächsterminen am Tisch.

Gemeinsames Ziel sei es, ein auf Langfristigkeit angelegtes vermarktungsorientiertes Wirtschaftsprofil für den Kreis Ahrweiler zu erarbeiten, das den Schwerpunkt „Fitness und Gesundheit“ stärke sowie moderne Unternehmen und Dienstleister ansiedle.

Dabei seien die gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen alles andere als rosig. Deutschland durchlaufe eine schwere volkswirtschaftliche Strukturkrise. „Der gesamte Investitionsstandort Deutschland befindet sich in einer Hängepartie. Deshalb müssen wir auch bei der Vermarktung des IPR einen langen Atem haben“, so Gramm. Allerdings lägen bereits zehn Anfragen vor. Das beweist für Gramm, „dass wir bei der Vermarktung den Fuß in der Tür haben.“


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 20.04.2004

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