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Wohnungsmodernisierung wird wieder gefördert

Für Baumaßnahmen zwischen 2.500 Euro Zuschuss und 30.000 Euro Darlehen

Für die Modernisierung von Wohnungen stehen auch in diesem Jahr Fördergelder des Landes Rheinland-Pfalz bereit. Die Kreisverwaltung Ahrweiler erklärt Einzelheiten.

Gefördert werden Baumaßnahmen, die den Gebrauchswert der Wohnung nachhaltig erhöhen, vor allem durch erstmalige Einbauten. Das gilt etwa für die Verbesserung des Schallschutzes, der Energie- und Wasserversorgung sowie der Entwässerung, ferner den Austausch einfachverglaster Fenster gegen Wärmeschutzglas, den erstmaligen Einbau einer Zentralheizung oder eines Badezimmers sowie den Einbau von Solaranlagen für Heizung beziehungsweise Brauchwasser.

Neu im Programm 2004: Die Wärmedämmung des Gebäudes kann als eigenständige Maßnahme gefördert werden. Die Verbesserung von Heizungen oder der Ersatz von Wärmeerzeugern werden nur neben der gleichzeitigen Wärmedämmung des Gebäudes gefördert.

Investitionszuschüsse von 25 Prozent der förderfähigen Kosten oder zinsgünstige Modernisierungsdarlehen des Landes sind möglich. Im Kreis Ahrweiler sind nur Förderungen durch die Gewährung von Investitionszuschüssen für kleine Baumaßnahmen möglich. Der Mindestbetrag je Wohnung ist auf 2.000 Euro förderfähige Kosten festgelegt, der Höchstbetrag auf 10.000 Euro.

Im Hausbankverfahren kann es zinsverbilligte Kapitalmarktdarlehen bis zur Höhe der veranschlagten Kosten geben, die sich zwischen 10.000 und 30.000 Euro bewegen müssen.

Im Behördenverfahren verpflichten sich die Eigentümer, die Aufträge der Modernisierung – nicht nur den Materialkauf – zügig nach der Förderzusage an Fachbetriebe zu vergeben. Eigenleistungen werden nicht gefördert. Mit der Maßnahme darf erst nach der Förderzusage begonnen werden. Als Beginn zählt auch die Auftragserteilung. Bei vorzeitigem Beginn kommt es zum Förderausschluss.

Bei selbst genutztem Wohneigentum gelten nach Haushaltsgrößen gestaffelte Einkommensgrenzen. Für die Zeit nach der Modernisierung muss eine Belastung zwischen 15 und 40 Prozent des maßgebenden Einkommens nachgewiesen werden. Bei Mietwohnungen darf die Miete nach Modernisierung (alte Miete plus zulässiger Mietzuschlag) die Obergrenze von 4,65 Euro je Quadratmeter Wohnfläche ohne Nebenkosten nicht überschreiten.

Anträge auf Investitionszuschüsse sind bei den Verwaltungen der Städte und Verbandsgemeinden erhältlich, werden dort wieder abgegeben und dann zum Kreis weitergeleitet. In den Rathäusern, beim Kreis und beim Finanzministerium (www.fm.rlp.de) gibt es nähere Auskünfte. Die Sprechzeiten der Kreisverwaltung: montags bis freitags von 7.30 bis 12 Uhr, donnerstags durchgehend bis 18 Uhr (Ruf 02641/975-366).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 30.04.2004

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