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Ausbildungs-Quote im Kreishaus deutlich über dem Durchschnitt

Azubis über Bedarf eingestellt – Landrat: „Soziale Verantwortung“

Das Gespräch mit den Auszubildenden in der Kreisverwaltung Ahrweiler haben Landrat Dr. Jürgen Pföhler und die für Personalfragen zuständigen Spitzen im Kreishaus zum „Tag des Ausbildungsplatzes“ am 6. Mai gesucht. Angesichts knapper Lehrstellen auf dem Ausbildungsmarkt stelle der Kreis in diesem Jahr mehr junge Menschen ein als der Personalbedarf ergebe, sagte der Landrat.

Die angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt lasse sich daran erkennen, dass für sechs jüngst ausgeschriebene Ausbildungsplätze im Kreishaus 305 Bewerbungen eingetroffen seien. „Es gehört zur sozialen Verantwortung, jungen Leuten Zukunftsperspektiven zu eröffnen“, so Pföhler. Derzeit beschäftige der Kreis insgesamt 23 Azubis. Bei 280 Planstellen insgesamt entspreche dies einer Quote von 8,2 Prozent, was nach den Worten Pföhlers „weit über Durchschnitt liegt.“

Der Kreis habe in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten zur Steigerung der Ausbildungsqualität gestartet, beispielsweise Ausbildungspatenschaften (ältere Azubis helfen jüngeren), Klausurenpools (Klausurentausch für Übungszwecke), Einführungs-, Kommunikations- und Konfliktseminare, Einüben von Aktenvorträgen, Nachhilfe durch erfahrene Mitarbeiter in deren Spezialgebieten, die Jugend- und Auszubildendenvertretung, Gemeinschaftsveranstaltungen sowie die Schulung der Ausbilder. Ein Indiz für die hohe Ausbildungsqualität im Kreishaus seien die erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse des Nachwuchses, erklärte Pföhler abschließend.

Bildunterzeile zum FOTO:
Landrat Dr. Jürgen Pföhler mit den Auszubildenden der Kreisverwaltung Ahrweiler.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.05.2004

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