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Telefonseelsorge erhält jährlich 12.000 Anrufe

Landrat überreichte Kreiszuschuss und bittet um weitere Spenden

Den Stellenwert der Telefonseelsorge hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler in einem Gespräch mit der Vorsitzenden des entsprechenden Vereins für den Kreis Ahrweiler, Ingrid Hüttmann, hervorgehoben. „Bei 12.000 Anrufen im Jahr kann man das Ansehen und die Kompetenz der Mitarbeiter gar nicht hoch genug einschätzen“, sagte Pföhler, zumal die Ansprechpartner der Telefonseelsorge ehrenamtlich und rund um die Uhr tätig seien.

Bei dem Meinungsaustausch überreichte Dr. Pföhler zugleich den Bewilligungsbescheid in Höhe von 10.700 Euro an die Vorsitzende der „Telefonseelsorge im Kreis Ahrweiler e.V.“. Mit diesem Betrag greift der AW-Kreis dem Verein 2004 unter die Arme. „Die Anrufenden tragen alle nur denkbaren Themen vor“, berichtete Frau Hüttmann aus dem Alltag der telefonischen Seelsorger. Besonders oft gehe es um Beziehungskonflikte, Sinnfragen, Süchte, Krankheiten und Leiden. „In der heutigen Zeit klagen immer mehr Menschen über Einsamkeit, oft nehmen auch psychisch Kranke unsere Hilfe in Anspruch,“ sagte die Vorsitzende. Ziel sei es, den Anrufenden bei der Klärung ihrer Lebenslage zu helfen und sie zu eigenen Entscheidungen zu ermutigen.“

Landrat Pföhler hat die Schirmherrschaft über die Telefonseelsorge übernommen. In einem Brief an Firmen und zahlreiche Institutionen im AW-Kreis bittet er um Spenden für den Verein: Kreissparkasse Ahrweiler, BLZ 57751310, Kontonummer 815928, oder Volksbank RheinAhrEifel eG, BLZ 57761591, Kontonummer 14808000. Der Verein stellt auf Wunsch Spendenquittungen aus.

Bildunterzeile zum FOTO:
Den Zuschussbescheid für die Telefonseelsorge überreichten Landrat Dr. Jürgen Pföhler (r.) und der Leiter der Sozialabteilung in der Kreisverwaltung, Lothar Marquardt, an die Vereinsvorsitzende Ingrid Hüttmann.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 07.05.2004

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