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Behindertenwerkstatt: Förderzusage aus Mainz steht

Landrat: „Caritas hat jetzt Planungssicherheit“ – Dank an Ministerin

Der Neubau der Werkstatt für psychisch behinderte Menschen, die in Sinzig entstehen soll, ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Das Land Rheinland-Pfalz hat jetzt seine Förderzusage erteilt. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Vertreter der Caritas und des Kreises Ahrweiler vergangene Woche im Mainzer Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit geführt haben.

„Nun hat die Caritas in dieser wichtigen Frage die notwendige und angestrebte Planungssicherheit“, betonte Landrat Dr. Jürgen Pföhler in einem Dankschreiben an die zuständige Ministerin Malu Dreyer. Bis zuletzt war die Finanzierung offen. Noch Ende April hieß es aus Mainz, das Projekt sei „derzeit noch nicht bewilligungsreif“.

Auf Initiative des Direktors der Caritas-Werkstätten, Michael Kröselberg, und des Vorsitzenden des Fördervereins gemeindenahe Psychiatrie im Kreis Ahrweiler e.V., Rudolf Hasencox, hatte sich Landrat Pföhler jüngst an die Ministerin gewandt und diese gebeten, sie möge „diese Frage zur Chefsache machen und eine klare Förderzusage geben, damit die Caritas endlich Planungssicherheit erhält“. Mit hohem Aufwand erstelle der Kreis derzeit eine Behindertenförderungsplanung, in der Träger, Betroffene und Angehörige eingebunden seien. Dem Ministerium sei bekannt, dass die bestehende Werkstatt für behinderte Menschen in Sinzig mittlerweile zu 40 Prozent weit überbelegt sei, so Pföhler. Dies sei einmalig in Rheinland-Pfalz und müsse zur Priorität für einen Neubau in Sinzig führen.

Die jetzige Förderzusage werde von allen, die sich für den Neubau eingesetzt haben, mit großer Freude aufgenommen, betonte Dr. Pföhler gegenüber Ministerin Dreyer.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 10.05.2004

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