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Bahn erhält Abbruchgenehmigung für Betriebswerk Kreuzberg

Im Einvernehmen mit dem Landesamt für Denkmalpflege in Mainz hat die Kreisverwaltung Ahrweiler der Deutschen Bahn AG auf deren Antrag die Abbruchgenehmigung für den Lokschuppen in Kreuzberg erteilt. Die DB-AG ist Eigentümerin des dortigen denkmalgeschützten Bahnbetriebswerkes. Auf diese Entscheidung habe die DB-AG einen Rechtsanspruch, meldete die Kreisverwaltung.

Die Denkmalbehörden seien nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Rheinland-Pfalz vom 25. Oktober 2001 dazu verpflichtet, einerseits das Denkmalschutzgut und andererseits das Eigentumsrecht in seinem Kernbereich zu bewerten und gegeneinander abzuwägen. Das Bundesverfassungsgericht verlange vom Landesgesetzgeber eine verfassungskonforme Regelung mit Blick auf das Eigentumsrecht.

Seit mehr als zwanzig Jahren habe sich der ungenutzte Lokschuppen mit Nebenanlagen keiner wirtschaftlichen Nutzung zuführen lassen. Die Restaurierung oder ein anderer Weiterbetrieb seien für die DB-AG finanziell nicht zumutbar. Auch der Museumsverein Bahnbetriebswerk Kreuzberg e.V. habe der DB-AG seit der Unterschutzstellung im Jahre 1998 kein tragfähiges Konzept für eine weitere Verwendbarkeit einschließlich Finanzierung vorgelegt. Im Ortsbeirat Kreuzberg und im Ortsgemeinderat Altenahr sei ein Abriss seinerzeit mehrheitlich befürwortet worden.

Über die Entscheidungsgründe seien die beteiligten Stellen sowie das Mainzer Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur informiert worden, hieß es abschließend aus dem Kreishaus.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 21.05.2004

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