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Senkrechtstarter Weibern scheitert erst im Landesfinale von „Unser Dorf“

„Weibern ist ein echter Senkrechtstarter unter den attraktiven und ideereichen Dörfern im Kreis Ahrweiler, der es absolut verdient hat, einen solchen Erfolg zu feiern.“ Mit diesen Worten gratulierte Landrat Dr. Jürgen Pföhler der Ortsgemeinde mit Bürgermeister Peter Josef Schmitz zur Teilnahme am Landesfinale 2004 des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“. Zwar habe es zum Erreichen des Bundesentscheides nicht ganz gereicht, erklärte Pföhler nach Bekanntgabe der Sieger [am 28. Mai] in Mainz. Dennoch sei „der Kreis Ahrweiler stolz auf Weibern.“

Denn die Brohltal-Gemeinde nehme erst seit wenigen Jahren erfolgreich am Wettbewerb teil und habe es in der Hauptklasse gleich über den 1. Platz im Kreisentscheid 2002 und den Bezirksentscheid im Gebiet Koblenz (Platz 2) bis auf die Landesebene (Platz 3) geschafft. „Beeindruckend“ ist für den Landrat, dass sich Weibern seit 2002 nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern engagiert weiter gearbeitet habe. Dies sei „der Lohn einer starken Gemeinschaftsleistung“ von Ortsbürgermeister, Gemeinderat, Bürgern und Vereinen, unter denen der Steinhauerverein und der TuS Weibern besonders hervorzuheben seien.

Weibern besteche durch seine „einheitliche ortsbildprägende Bausubstanz“. Der Weiberner Tuff bestimme das Landschaftsbild und das Dorf. Die konsequente Dorfentwicklung habe das bauliche, wirtschaftliche und kulturelle Potenzial nachhaltig geprägt. Mit zahlreichen Maßnahmen habe sich Weibern zum sanften Tourismus entwickelt, etwa durch das Freilegen von Steinbrüchen, das Museum Steinmetzbahnhof, das „Weiberner Fenster“ als Präsentation der Tuffsteinbearbeitung, den Steinhauerkran am Ortseingang, die Museumsinsel Steinsägehaus des Steinhauervereins, die Ausschilderung der Wanderwege mit Basaltsteinen und Basaltbänken, Wegweisern aus Basaltschwarten, dem neuen Wanderparkplatz, der Wacholderpflege in der Waberner Heide sowie der Gestaltung des Dorfmittelpunktes und des Umfelds der Mehrzweckhalle.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.06.2004

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