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Säckeweise Abfall entsorgt – Täter ermittelt

AWB: Bevölkerung soll Hinweise geben - Geldbuße bis 50.000 Euro

Gleich an mehreren Stellen im Kreis Ahrweiler wurde jüngst säckeweise Abfall illegal an Straßenrändern abgelagert. Die Täter wurden ermittelt, wie der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) meldet.

Zehn Säcke Restmüll entsorgte eine Umweltsünderin hinter einem Abzweig der Kreisstraße 31 zwischen Berg und Freisheim. Neben die Bunkerstraße oberhalb von Marienthal warf ein anderer Schmutzfink fünf Säcke Restabfälle. In beiden Fällen wurden die aus dem benachbarten Nordrhein-Westfalen stammenden Täter aufgrund von Hinweisen ermittelt. Beide Umweltdelikte wurden mit saftigen Geldbußen geahndet.

Besonders die abseits gelegenen Randbereiche des AW-Kreises stehen bei Umweltsündern hoch im Kurs. Um diesen auf die Spur zu kommen, bedarf es der Mithilfe der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise sollten daher möglichst direkt beim AWB (Ruf 02641/975-258) oder der Polizei gemeldet werden.

Die illegale Abfallbeseitigung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet wird. Das wilde Ablagern von Sondermüll wie Batterien, Altöl, Elektro- oder Kühlgeräten ist sogar eine Straftat, die die Staatsanwaltschaft verfolgt.


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 01.07.2004

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