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Weitere 3,5 Mio Euro Ausgleichsmittel fließen in AW-Kreis

Für Arp-Museum 3,25 Mio, für Ahrtal-Radweg 250.000 Euro – Landrat in Verhandlungs-runde mit Region und Bund

Zum Abschluss des Bonn-Berlin-Ausgleichs gibt es nochmals einen warmen Regen für den Kreis Ahrweiler. Landrat Dr. Jürgen Pföhler hat bei den Verhandlungen über noch zur Verfü-gung stehende Restmittel 3,5 Millionen Euro Bundesmittel ausgehandelt. 3,25 Millionen Euro fließen für das Arp-Museum, 250.000 Euro für den Ahrtal-Radweg.

„Damit können wir zwei wichtige Zukunftsprojekte weiter voranbringen“, erklärte Dr. Pföhler nach der Verhandlungsrunde [am 8. Juli 2004] in Bonn. In dieser Runde, an der die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, Landrat Frithjof Kühn vom Rhein-Sieg-Kreis, Dr. Pföhler sowie der Beauftragte des Bundes für den Bonn-Berlin-Ausgleich, Ministerialdirigent Klaus Westkamp, teilnahmen, wurde Einigung über noch vorhandene Restmittel des Bonn-Berlin-Ausgleichstopfes erzielt.

Die 3,25 Millionen Euro für das Arp-Museum sollen nach den Worten des Ahrweiler Landrats unter anderem in modernste Gebäude-Leittechnik mit einem didaktischen Museumsführer und Archivierungssystemen, in ein auf behinderte Menschen abgestimmtes Orientierungs-system sowie in hochwertige Außenanlagen mit einem Museumspark fließen. Der Neubau des Arp-Museums in Remagen-Rolandseck nach den Plänen des amerikanischen Star-Architekten Richard Meier sei in seiner Bedeutung für den Kreis Ahrweiler mit dem Bau des

Nürburgrings in den 20er Jahren vergleichbar, betonte Pföhler.

Die 250.000 Euro für den Ahrtal-Radweg sind für den Bau des Anschlussstücks zwischen Fuchshofen und Dorsel an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bestimmt. Dazu habe das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium bereits weitere 800.000 Euro als Zuschuss zugesagt, so Pföhler. Die elf Kilometer lange Strecke werte den
AW-Kreis als Gesundheits- und Fitnessregion weiter auf und stelle die Brücke zur überregionalen "Rheinischen Drei-Flüsse-Tour" von Ahr-, Erft- und Rheinradweg dar.

Dr. Pföhler dankte ausdrücklich Ministerialdirigent Westkamp, dessen zentrale Vermittlerrolle wesentlich zu der Einigung beigetragen habe. Dank schulde der Kreis Ahrweiler auch der Mainzer Landesregierung, die insbesondere mit dem Leiter der Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Stadelmaier, „im engsten Schulterschluss zu uns gestanden hat“, so der Landrat.


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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 08.07.2004

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