BÜRGERSERVICE BILDUNG & FAMILIE KREIS & GEMEINDEN KULTUR & VEREINE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG
 

Wilder Müll wird teuer – die korrekte Entsorgung ist meist kostenlos

Wenn wie jüngst eine Waschmaschine im Ahrtal einfach in ein Feld gekippt wurde, ist dies ein Beispiel für wilde Müllablagerungen, das nicht nur beim Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) auf Unverständnis stößt. Denn für Rest- oder Sperrmüll, Fernseher oder Kühlschränke und alle anderen Müllsorten bietet der AWB ein umfangreiches Entsorgungsprogramm an, bei dem fast alle Abfälle kostenlos am Haus abgeholt werden.

Die Restabfälle werden im 14-Tage-Rhythmus über die graue Tonne entsorgt. Für Sperrmüll, Problemabfälle und Elektroschrott gilt: Bitte die Bestellkarte aus dem Abfallratgeber entnehmen, ausfüllen und abschicken. Sperrmüll kann auch per Internet (www.awb.aw-online.de, „Sperrmüllabholung“ anklicken) angemeldet werden. Das Entsorgungsunternehmen teilt dann den Abholtermin mit.

Bei Elektroschrott wie Fernsehern, Radios, Kühlschränken oder Toastern sowie bei Problemabfällen wie Altöl, Farben oder Medikamente gelten bestimmte Abholtermine; diese nennt der Abfallratgeber. Die Abfälle müssen an diesen Tagen rechtzeitig vor die Tür gestellt werden, damit die Müllmänner sie mitnehmen können.

Elektroschrott und Problemabfälle können auch beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen oder bei der Müllumladestation Leimbach kostenlos abgegeben werden; dazu ist ebenfalls der Wertscheck aus dem Abfallratgeber auszufüllen und abzugeben. In Leimbach werden Problemstoffe nur freitags von 14 bis 15 Uhr angenommen.

Wilder Müll kostet den Steuerzahler unnötiges Geld. Meist sammeln die Kommunen den Unrat ein. Die Kosten der Abfallentsorgung übernimmt der AWB. Auch für die Umweltsünder kann es teuer werden. Es drohen Geldbußen bis zu 50.000 Euro. Bei der Ermittlung der Täter sind die Behörden auf die Hilfe von Zeugen angewiesen. Sachdienliche Hinweise sollten daher möglichst umgehend gemeldet werden, und zwar bei der Polizei oder beim AWB (Ruf 02641/975-258).


Hinweis:
Sie befinden sich im Pressedienst-Archiv der Kreisverwaltung Ahrweiler. Eine Gewähr für die Aktualität zum Zeitpunkt Ihres Aufrufs kann nicht gegeben werden.

© Kreisverwaltung Ahrweiler - 09.07.2004

<< zurück