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Bachufer nicht für Grünabfälle missbrauchen

Kreis: „Unnötig, gefährlich und schlecht für Uferbewuchs“ – Mehrere legale Entsorgungswege genannt

Gartenabfälle werden immer wieder in Bachböschungen gekippt. Das hat die Kreisverwaltung Ahrweiler aktuell festgestellt. Dies sei unnötig, gefährlich und schlecht für den natürlichen Uferbewuchs, moniert der Kreis und nennt Verbesserungsvorschläge.

Das Abkippen von Grünabfällen an Bachufern sei eine Form der illegalen Abfallbeseitigung, die mit teils drastischen Geldbußen geahndet werde. Gartenabfälle könnten kompostiert und damit wiederverwertet werden. Außerdem biete der Kreis mehrere Entsorgungswege an.

Hecken- und Rasenschnitt oder sogar Äste an Bächen beeinträchtigten angrenzende Grundstücke, betont die Kreisverwaltung weiter. Dies sei manchen Gartennutzern offensichtlich nicht bekannt. Hochwasser reiße die Abfälle mit, die sich im Bach festsetzen und zu einem Rückstau führen könnten, was zu Überschwemmungen führe.

Außerdem verhinderten die Abfälle den standortgerechten Bewuchs am Bachufer und damit eine natürliche und nachhaltige Ufersicherung. Wo die Durchwurzelung fehle, sei die Erde schutzlos der Wasserströmung ausgesetzt und werde leicht abgetragen. Die Kreisverwaltung empfiehlt daher die Ufersicherung durch lebende, nicht durch tote Gehölze.

Der Kreis biete mehrere Entsorgungsmöglichkeiten für Grünabfälle an. Dies sei die Entsorgung durch die braune Biotonne, das kostenlose Anliefern beim Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen oder bei der Müllumladestation Leimbach (bis sechsmal pro Jahr jeweils bis zu einem Kubikmeter kostenlos, bei größeren Mengen gegen Gebühr) oder die Grünabfallentsorgung vor der Haustür (dreimal pro Jahr, Termine stehen im Abfall-Ratgeber).


Hinweis:
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© Kreisverwaltung Ahrweiler - 15.07.2004

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